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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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wurde einmal während der Messe aus Schwäche bewußt­los, konnte aber nicht umfallen. Als nach einem Jahr die Hälfte von uns gestorben war, die polnischen Kollegen ein Kapellenverbot erhielten, hatten wir Restlichen mehr Raum und konnten sich Alte und Kranke sogar ihren Hocker zum Sitzen mitnehmen,

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Im Jahre 1943, als Schelling unser ,, Blockkaplan" ge­worden, wurde zu unserer größten Freude bewilligt, daß täglich ein anderer die hl. Messe lesen dürfe. Um einen gerechten Maßstab anzuwenden, beschloß man, jeden im Jahr einmal an den Altar treten zu lassen. Ich durfte beispielsweise in den fünfzig Monaten meiner Haft sogar fünfmal zelebrieren.

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Meistens blieben wir beim Gottesdienst ungestört. Ab­gesehen davon, daß die SS, wie ja vorauszusehen war, beim Betreten der Kapelle niemals die Mütze abnahm, gab es wohl in den ersten Jahren wiederholt Fälle rohester Religionsstörung, die hier wegen ihrer Häßlich­keit nicht näher beschrieben sein sollen.

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Mehrmals drehte man uns im Gottesdienstraum unter dem Vorwand einer Durchsuchung nach Waffen, Geheim­sendern und Geheimschriften alles durcheinander, ohne etwas Belastendes zu finden. In den letzten zwei Jahren lippen eintr aber ließ sich selten mehr jemand in gehässiger Absicht in der Kapelle blicken. Man beschränkte sich auf eine strenge Überwachung, daß keine Nichtpriester sich zur hl. Messe einfänden.

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Unser Block war aus diesem Grunde mit einem Ab­schlußgitter versehen worden, und die alten, arbeits­unfähigen Pfarrer, unser ältester war 81 Jahre, mußten tagsüber am Blockeingang Wache stehen und durften nie­mand einlassen, der nicht zu uns gehörte. Da gab es oft viel Verdruß und Unannehmlichkeiten, zumal die meisten von uns aus seelsorglichen Gründen trotz des SS- Verbots immer geneigt waren, katholischen Laien den heimlichen Besuch des Gottesdienstes und den Empfang der hl. Kom­munion zu ermöglichen.

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