Ankleiden sehr Ohrfeigen erspa
ierzehn Tage, im
al bekamen wir
nder, daß in den iner großen Plage
te man, wenn sie tunden und meist
der Lagerkleider Glück, noch besser
etwas halbwegs
lebens waren die
zur Zählung am rmittags der so
,, Schwarzbraun ist die Haselnuẞ, Schwarzbraun bin auch ich,
Schwarzbraun muß mein Maderl sein, Geradeso wie ich. Holdio..."
Dort bekommt ein alter Mann von einem SS- Mann eine schallende Ohrfeige, weil er nicht mitgesungen hat. Er stürzt, steht wieder auf und singt mit: ,, Holdio--." Eine andere Kolonne singt:
"
Wir lagen vor Madagaskar
Und hatten die Pest an Bord.
In den Kesseln, da faulte das Wasser,
Und täglich ging einer über Bord.
Weit ist der Weg zurück ins Heimatland, So weit, so weit!"
Laut mußte der Gesang sein, doch die Stimmen klangen grell und höhnisch; der dunkle Unterton war ein qualvolles Stöhnen versklavter Herdenmenschen.
Endlich waren alle Kommandos eingerückt, es war zirka 7 Uhr abends. Hungrig standen auf den Blocks
er nachmittägigen die Leute Schlange, um jeder ,, einen Schlag", das ist eine
wells im Mai 1942 durch Ende zu,
Schüssel voll fettloser Krautsuppe, zu fassen das Nacht
mahl.
-
Da heulte auf einmal ein ganz dumpfes, häßlich krei
en Kapos geführt sehendes Sirenensignal, der ,, Bär", durch die Lagerstraße: nen Arbeitskom Zum Appell! Sofort mußte die Ausgabe der Suppe eintodmüde, manche gestellt werden, Stuben- und Blockälteste schrien und meraden gestützt, pfiffen vor den Baracken: ,, Heraus, antreten zum Appell,
Unheimlich fast
die vorderen Blocks marschieren schon!" Ade, edle
von tausend der Krautsuppe, du bist einmal warm gewesen! Es regnet
m Ende einer lan
in Strömen. Wir sind naß bis auf die Haut. Heute dauert
wei Elendsgestal der Appell wieder extra lang, denn bei schlechter Wit
ter. Die haben es e marschierenden
eil auch sehr un
terung macht es den Lagerführern Spaß, uns andauernder als sonst warten zu lassen. Vor jedem Block sind die Massen in Zehnerreihen angetreten. Kommandorufe: Ausrichten! Aufdecken! Vordermann! Weiter, weiter da
3*
35


