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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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Hier muß ich doch eine ganz knappe Schilderung des Konzentrationslagers Dachau geben. Es bestand außer den Verwaltungsgebäuden hauptsächlich aus zirka 30 nume­rierten, großen Baracken, je 100 m lang, aus Holz und Werkstoff über einem gemauerten Sockel, jede nach dem gleichen Plan erbaut. Die Wände dünn, große, einfache Fenster. Jeder Block teilte sich in vier Wohnungen, be­stehend aus je einer heizbaren Stube, einem unheizbaren Schlafraum, Abort mit freistehenden, spülbaren Muscheln und Waschraum mit fließendem Wasser. Letztere beiden Räume wurden von je zwei Wohnungen gemeinsam be­nützt. Wenn man im Lager von, Stube" sprach, meinte man damit immer die Einheit der zur Wohnung gehörigen angeführten Räume. Ich kam zum Beispiel auf Block 28, Stube 1. Die Spindnummer habe ich vergessen. Die Stu­ben waren für etwa 50 bis 70 Mann erbaut, aber immer überbelegt, zum Schluß mit 300 bis 400 Mann, ein unvor­stellbarer lärmender, ungezieferstrotzender, qualvoller Knäuel von Menschen. Von Menschen?-

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uns andere Namen, von denen manche nicht niederge­schrieben werden können.

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In jeder Stube befanden sich zirka sieben längliche Tische, etwa fünfzig schmale Spinde für Eßgeschirr, Hand­tuch und sonstige kleine Habseligkeiten, ein numeriertes Schuhregal, ein Kachelofen in der Mitte und vier elek­trische Birnen an der Decke. Bilder durften wir nicht an­bringen, am wenigsten ein religiöses Zeichen. Einmal hängte ein Kollege ein kleines Marienbild an die Wand, ein SS- Blockführer ließ es sofort entfernen. An seine Stelle kam bald darauf ein häßliches Plakat mit einer grell ge­malten großen Laus, darunter in deutscher und polnischer Sprache: Eine Laus, dein Tod!( Eine Warnung, die den drohenden Flecktyphus betraf.)

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