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geschult wurden, ihnen insbesondere das Benehmen gegenüber der SS und die Unterscheidung ihrer Chargengrade beigebracht wurde.
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So stapfte ich also ohne diese Feuertaufe in Begleitung eines Lagerschreibers zum erstenmal durch die lange Lagerstraße, ganz zurück bis zum Block 28, wo ich nun wohnen sollte. Wie lange? Lieber nicht nachdenken! Als ich mich meinem Ziele näherte, stand gerade ein reichsdeutscher Geistlicher beim Priesterblock Nr. 28 als ,, Torwache": Jorek, mein erster Spindkollege. Oftmals erzählte er mir später lachend, welch komischen Eindruck ich in meiner Uniform auf ihn machte. Ich war meinen Mitbrüdern hier schon avisiert worden. Sie freuten sich, wieder einen Neuen zu hören, von ihm mancherlei zu erfahren, wie es ,, draußen" eigentlich aussehe. Von meinen Landsleuten begrüßte mich als erster der Sekretär meines Bischofs, Dr. Franz Ohnmacht, der schon seit 1938 hier und in anderen Konzentrationslagern ein schmerzensreiches Dasein führte und mir beinahe greisenhaft gealtert erschien.
,, Ja, Poldl, was hast denn du angestellt?" fragte er mich, nachdem wir uns als alte Freunde herzlich die Hände geschüttelt hatten. ,, Und wie du ausschaust! Dich haben sie ja wie die reinste Krautscheuche hergerichtet. Da müssen wir doch gleich schauen, daß du im Magazin andere Kleider bekommst."
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Auf einmal war ich von einer ganzen Gruppe Geistlicher aus Oberösterreich umringt. Ich fühlte mich tief ergriffen, als ich einen nach dem anderen betrachtete und bei einem jeden deutliche Spuren der Not und des Leides wahrnahm.
Das waren also die Schwerverbrecher, die gleich mir die Sicherheit eines ,, tausendjährigen Reiches" bedroht hatten und nun, wie man uns immer wieder sagte, dafür aus der deutschen Volksgemeinschaft ausgestoßen worden waren. Einigen standen Tränen in den Augen. Vielleicht auch mir. Unser Händedruck war fest, ein unausgespro
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