gehen zu können, geht ihren Siegeszug weiter, wenn auch ihr Weg der Weg des Kreuzes ist und darum ein Weg unter dem Kreuz. In diesem Kreuz wird das Streben der Welt um Weisheit und Macht, um Geltung und Art durchstrichen und damit wird zugleich Sünde und Tod durchstrichen, und das neue Leben, das nun geschenkt wird, macht alle selig, wo sie auch herkommen und was sie auch drücken mag. Das neue Leben geht seinen Weg, und die Pforten der Hölle werden es nicht überwinden. Nicht aus menschlichem Trotz, nicht aus Überheblichkeit, sondern getragen und gezwungen von Gottes heiligem Geist sprechen es die, die davon erfaßt sind: ,, Ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht!"
Vor vierhundert Jahren stand Luther in einer Welt, da Rom wieder die Werkstatt des Antichrist geworden war. Was will dieser Mönch? fragte der Papst, der den Wahn von dem ewigen Rom , von der ,, Roma aeterna" übernommen hatte. Was will der ungebildete Bauernjunge? sprach der Kaiser, in dessen Reich die Sonne nicht unterging, und der wußte, daß er schon mit anderen Menschen und Mächten fertig geworden war. Luther hat das Wort und den Weg des Paulus unserem deutschen Volk von neuem geschenkt: ,, Ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht." Wenn es heute Dilettanten gibt, die meinen, Luther verehren und Paulus bekämpfen zu können, so wissen sie weder, wer Luther noch wer Paulus war. Die Front, gegen die Luther kämpfte, war dieselbe, gegen die Paulus angetreten war. Juden und Griechen hießen sie damals und heißen sie heute noch. Denn die Juden und die Griechen, von denen Paulus hier redet, sind ja nicht so sehr die Glieder eines Volkes als die Träger einer geistigen Haltung, die die Menschen durch alle Zeiten begleiter. Es gibt nicht nur einen ewigen Juden, sondern auch einen ewigen Griechen. Der Jude ist der Mensch, für den
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