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spricht er sein Bekenntnis stolz und ungerührt, nicht aus eigener Kraft und Erkenntnis heraus, sondern weil Gottes heiliger Geist ihm Herz und Lippen gerührt hat. Nur wenn wir sein Wort aus dieser Zeit heraus hören und verstehen, können wir den ganzen Glaubenstrotz und Lebenstrost verstehen, der dahinter steht.
Wenn wir heute zurückschauen, dann wissen wir, daß nur einer recht behalten hat: nicht die Klugen und nicht die Mächtigen, sondern der Paulus, der den einen ein Tor und den anderen ein Ärgernis war. Wir lächeln vielleicht heute über die Menschen, die damals anmaßend von einem ewigen Rom sprachen, und die ihre Kraft in einem einigen Rom sahen. Aber damals beherrschten sie die Stunde und die Straße, und wer bei Paulus stand, der mußte sich sagen lassen, daß er ein Schwärmer oder ein Schwindler, ein Phantast oder ein Verräter sei. Wenn wir nun rückschauend heute die Worte des Paulus lesen, dann sind sie uns nicht nur eine schöne Erkenntnis und große Gedanken, auf die wir ehrfurchtsvoll zurückblicken, sondern das Wort ist uns ein Gotteswort, das heute gilt wie es damals gegolten hat, und wie es zu allen Zeiten gelten wird. Die Lage, in der ein Paulus sich befand, kommt immer wieder, und sein Wort bleibt zu allen Zeiten wahr, weil es Gottes Wort ist. Es war nicht nur einmal in der Welt so, daß die Mächtigen höhnten und die Weisen lachten, das wird immer so bleiben. Es wird immer nur eine kleine Schar dastehen, die aus der Geschichte nichts lernen und die Gegenwart nicht begreifen will so sagen es zu allen Zeiten Juden und Griechen, sondern die das Unverständliche für den Sinn des Lebens, die die Schwachheit für die Kraft und den Widerstreit für den Frieden halten. Diese kleine Schar, die immer eine kleine Schar bleibt, und über die man immer meint zur Tagesordnung über
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