losigkeit, wir wissen, wie oft wir uns selbst gesucht und in den Vordergrund geschoben haben in Lust und Leid, wie oft wir zwischen Hochmut und Kleinglaube geschwankt haben. Wir müssen bekennen, wie immer wieder das Streben durchbrach, uns selbst zum Mittelpunkt zu machen und die Maßstäbe für unser Handeln bei uns selbst und unseren Verhältnissen zu suchen und nicht in Gottes heiligen Geboten und in der ewigen Heilandsliebe. Hier beginnt die Sünde, und hier endet sie auch. Darum soll zu diesem offenen Bekenntnis die herzliche Bitte kommen: ,, Ach gib, daß ich mich halte zu dir und deiner Treu'." Wir wollen darum miteinander und füreinander die Hände falten, daß das neue Jahr uns treuer erfinden möchte, und daß Gott uns Kraft schenke, daß wir immer wieder die Hand fassen, die sich uns entgegenstreckt. Wir wollen bitten, daß unsere Treue aus seiner Treue lebe, daß unsere Liebe durch seine Liebe gestärkt werde, und daß seine Güte uns immer wieder zur Buße und Umkehr bringen möge. Wir wollen bitten, daß es uns dann geschenkt werde, daß wir unser Kreuz als sein Kreuz erkennen und daß wir wissen dürfen, daß wir in unserem Leiden sein Leiden vollenden dürfen. So wird unser Bekenntnis zur Bitte und Bitte zum Dank:
Ich danke dir, daß du bei mir gewesen, daß deine Gnad' ließ meine Seel' genesen,
Röm
Ich
ist ein
die J
Dies
schri
scher
nur
hielt
sen
ganz
im
I
SO C
das
Ro
We
Re
R
SÖ
Str
Me
ma
leb
Amen.
das
du
daß deine Treue Trost mir gab in Nacht und Not, daß deine Güt' mir immer gab das täglich Brot.
174
ter
ba
Wa


