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HEINRICH GRUBER
GOTT IST'S, DER ES SCHAFFT!
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker; welches das kleinste ist unter allen Samen; wenn es aber erwächst, so ist es das größte unter dem Kohl und wird ein Baum, daß die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.
Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengte ihn durchsäuert war. unter drei Scheffel Mehl, bis daß es ganz Solches alles redete Jesus durch Gleichnisse zu dem Volk, und ohne Gleichnise redete er nicht zu ihnen.
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Vom Wachsen und Wirken des Reiches Gottes", so werden diese beiden Gleichnisse oft überschrieben, die fast immer in der Auslegung zusammengefaßt werden. Wenn nur ein kleiner Anfang des Reiches Gottes da ist, nur wie ein Senfkorn groß, dann wächst es dank der ihm innewohnenden Kraft auch ohne menschliches Zutun. Aus dem kleinen Senfkorn wird die große Senfstaude. Bei der Deutung des Gleichnisses stehen genug Bilder aus der ReichGottes- Arbeit zur Verfügung, wo auch aus kleinsten Anfängen unter Gottes Gnadensonne Großes wurde.
Das zweite Gleichnis ist ein Appell an die, die von dieser göttlichen Kraft etwas erlebt und verspürt haben. Wenn es wirklich Kraft des Reiches Gottes ist, so wirkt sie weiter und macht die Umgebung gleich artig und gleichwirkend. Das ist ja das Eigenartige des Sauerteigs, daß er den geschmacklosen, kraftlosen, gewissermaßen toten Teig völlig umgestaltet, daß er selbst wie Sauerteig wird und wirkt. Er bekommt denselben Geschmack und wirkt
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