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dieselbe Kraft. Wenn man nun von diesem vorher toten und jetzt durchsäuerten Teig etwas nimmt Sauerteig , so kann das Experiment von vorn beginnen. So wie auf ihn eingewirkt ist, so wirkt er weiter.
Es ist nicht von ungefähr, daß diese Gleichnisse, die eigentlich einander ausschließen, nicht nur hintereinander stehen, sondern sogar zusammengefaßt werden. Wir erkennen hier, daß beides nebeneinander steht, unsere Ohnmacht und unsere Verantwortung. Wir wissen, daß das Reich Gottes ohne unser Zutun wächst, aber wir wissen auch, daß wir die Träger der Sauerteigkraft sein müssen. Von dir wird etwas gefordert, du sollst etwas schaffen und weißt doch, daß nicht du es bist, der schafft. Gott ist es, der beides schafft, Wollen und Vollbringen. Doch wehe dir, wenn beides fehlt oder wenn nur eins da ist. Das soll dir nicht nur ein Gegenstand der täglichen Sorge und des Gebetes sein, sondern eine Sache der Furcht und des Zitterns. Das Gesetz der Kausalität, die Denkformen von Grund und Folge, die diese Welt von Raum und Zeit beherrschen, gibt es im Reich Gottes nicht. Da steht das Senfkorngleichnis neben der Sauerteigforderung, da bringen die Motive die Quietive, und da bedingen die Quietive die Motive; da weißt du, daß Gott beides schafft, und da hörst du, daß man beides von dir fordert.
Ich habe lange nach einem Bilde gesucht, um dieses Nebeneinander und das wechselseitig Sichbedingende zum Ausdruck zu bringen. Bisher habe ich kein ausreichendes gefunden. Vielleicht kann man es am ehesten an einem Strom und seiner Unterströmung klarmachen. Jeder Strom führt bekanntlich neben und unter sich eine Strömung mit. So beziehen die großstädtischen Wasserwerke ihr Wasser nicht aus dem Strom selbst, sondern aus einer solchen Unter
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