6. Dieser Gebetsverkehr zwischen Gott und Mensch geschieht aber nicht wesentlich durch die Vernunft, sondern durch die Liebe. In der Liebe erkennt der Mensch Gott nicht begrifflich, sondern er erfährt Gott erlebnismäßig. Nur die Liebe erkennt Gott als Wirklichkeit, und zwar auf dem Weg über die Erfahrung. Mit der bloßen Vernunft erkennen wir Gott nur ahnungsweise: da hat der Mensch nur eine Idee von Gott, die zwar die Wirklichkeit Gottes wirklich erfaßt, aber nicht ganz. In der Liebe aber erfährt der Mensch Gott total, also in seiner ganzen Wirklichkeit. Die Liebe ist das Licht der Vernunft, und erst aus der Liebe heraus erfaßt die Vernunft die wirkliche Wirklichkeit Gottes. Was der Mensch vernunftmäßig von Gott erkennt, muß er liebend erfahren, dann wird er Gottes gewiß. Der Mensch wird Gottes gewiß, indem er ihn liebend erfährt. Du mußt Gott , den du vernunftmäßig erkennst, lieben; dann wirst du der Wirklichkeit Gottes unbedingt gewiß. Lieben mußt du. Lieben: darin liegt das Rätsel all derer, die Gottes gewiß sind.
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