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sung aus der Schrift halten. Doch nun kam es anders. Der Hl. Geist wurde auf den Gemeindekreis ausgegossen, durch Brausen und Flammenzeichen auf den Häuptern auch sinnenfällig ausgedrückt, und sie begannen in neuen Zungen zu predigen. Das Ereignis wird im Tempel bald bekannt, und die unter der herbeiströmenden Menge befindlichen Diasporajuden Festpilger von Ost und West, Nord und Süd, oder auch solche Fromme, die ihren Lebensabend in der heiligen Stadt zu beschließen gedachten- o ich sage: die Diasporajuden müssen nun eine schier unfaẞßliche Feststellung machen. Die geistbegabten Apostel predigen in einer Sprache, die gleichzeitig die Muttersprache eines jeden dieser Frommen darstellt. Man befragt sich gegenseitig, ja man täuscht sich nicht: hier liegt ein ungeheures Wunder vor. Seit dem Turmbau zu Babel hat sich solches nicht mehr ereignet. Man findet keine Lösung und kann nur voller Entsetzen fragen: ,, Was will das werden?"
Ja ,,, was will das werden?", so fragen jene gottesfürchtigen Festpilger; die eine, indes nur die äußere Seite des Pfingstwunders, die Wiederherstellung der Spracheinheit der Welt, hat sie zu diesem entsetzten Ausruf gebracht.
Doch das Pfingstwunder hat noch die andere, die innere Seite, und die bezeugt sich nun darin, daß die kleine Apostelgemeinde gerade diese Frage, was das werden solle, nicht stellt und doch den ersten Grund dazu gehabt hätte.
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Der Jüngerkreis kann vielmehr zu Pfingsten nichts anderes tun, als Zeugnis geben, und das mit aller Freudigkeit. Jener fromme, doch noch außenstehende Judenkreis richtet den Blick besorgt in die Zukunft; der Jüngerkreis indes lebt und will nur leben aus der so unendlich kraftvoll sich bezeugenden Gegenwart des Dreieinigen Gottes. Die, wie ge
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