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Waffe, mit der uns der Tod bedrängt und in der Hand hat. Es ist ja doch nicht etwa so, daß wir durch den Tod von unserer Sünde und Schuld frei werden und sie hier auf Erden zurücklassen, wo sie unserthalben dann ihr Wesen oder ihr Unwesen weiter treiben mag; so wie wir, wenn wir einmal aus Dachau herauskommen, unsere Dachauer Sünden und Häßlichkeiten nicht hier in Dachau lassen können, und wenn wir wieder an unsern Ort kommen, dann sind wir es gar nicht gewesen, dann ist alles das, was wir an häßlichen Dingen hier gesagt und getan haben, nicht mehr wahr-, nein, das alles geht mit uns mit, unsere Werke folgen uns nach, auch aus Dachau an jeden neuen Ort; wir werden Gezeichnete sein, gezeichnet durch jedes unnütze Wort und durch jedes unnütze Tun, das hier von uns gekommen ist, wenn wir nicht als solche hier weggehen werden, denen durch die Gnade Christi wahrhaftig vergeben ist. So lassen wir auch mit dem Tode nicht unsere Sünde hier auf Erden zurück. Es ist nicht so, daß wir uns selber leben und uns selber sterben, auf eigene Verantwortung und Gefahr; sondern so ist es, daß wir alle unvergebene Schuld in den Tod mit und durch den Tod hindurch schleppen werden vor den Richterstuhl des lebendigen Gottes; so ist es, daß wir dem Herrn sterben. Der Tod besiegelt nicht bloß unsere menschliche Schwachheit und unsere kreatürliche Hinfälligkeit und Vergänglichkeit; er besiegelt unsere Verlorenheit, unser ewiges Verderben wenn nicht etwas Unerhörtes geschieht!
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Und das Unerhörte ist geschehen! ,, Christus hat unsere Sünde selbst hinaufgetragen an seinem Leibe auf das Holz, auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil worden." Den hat Gott aus dem Tode auferweckt; zu ihm und zu dem Erlösungswerk, das er am Kreuze für die in ihrer Sünde verlorene
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