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macht werden können in alle Ewigkeit, so wird auch für die Gemeinde das Bewußtsein bleiben, daß nur ein Teil der Menschheit gerettet wird, daß ein Teil der Verdammnis verfällt, dem anderen Tode ,,, da der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht verlöscht"( Mk. 9, 44). Es heißt die Schrift außer acht lassen, will man sich über die Wirklichkeit der Verdammnis hinwegsetzen. Wir müssen es vielmehr hören, daß trotz dieser Wirklichkeit des ,, anderen Todes" dennoch der Herr es aussprechen kann: ,, Es ist vollbracht." Die Erlösung ist dennoch zu ihrem Ziel geführt, und Gott wird dennoch eines Tages sein alles in allem. Und alle Welt wird dann erkennen, daß Gottes Weisheit und Gottes unergründliche Liebe so gehandelt hat und nicht anders. Wir wollen uns nicht erdreisten, mit unserer verderbten Begrifflichkeit von Liebe zu Gott und dem Nächsten Gottes eigenes Liebeshandeln messen oder gar richten zu wollen. Was Liebe ist, weiß nur Gott und kann nur Gott uns lehren durch die Schrift im Hl. Geist. Unsere Humanität und Philanthropie können sich nie erheben über die Tatsache der Erbsünde, die ja auch der Gemeinde anhaftet bis zum Jüngsten Tage.
Die Erlösung ist dennoch vollbracht. Es ist uns genug, daß der Herr es ausspricht. Und Er spricht es aus, der Gemeinde zum Trost. Und die Gemeinde hört es, wird froh; sie jauchzet über die Stimme des Erzhirten, Und wer Ohren hat zu hören, der höre. Das Heil wird angeboten vom Kreuz her. Lassen wir doch alle gnostischen Spekulationen beiseite! Das Heil ist auch für dich da. Laßt uns doch das nur hören und freudig ergreifen! Jesus Christus , der Erlöser und Herr! Die sog. Erwählungslehre ist nichts als Trostbotschaft für die Gemeinde, an alle, die Ohren haben zu hören, sie ist Lockruf an die Herde, die sich gerade dadurch ausweist als
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