wirklich an ihn halten können, wenn der Sturm des Lebens und die Wogen der Welt über uns gehen, wenn die Angst der Kreatur uns ergreift, wenn Krankheit und Leiden und einmal die Not des Sterbens über uns fällt. Es gibt Tiefen und Dunkelheiten, und gerade die tiefsten Tiefen und die dunkelsten Dunkelheiten sind es, in die wir ganz allein hinein müssen, in die uns im Grunde kein Mensch mit hineinfolgen kann, in denen uns selbst die vertrauteste und liebste Hand loslassen muß, in denen wir furchtbar allein, in letzter Einsamkeit sind und sollen wissen, daß wir nun doch nicht allein sind, daß Einer uns auch bis dahin folgt und tröstend, stärkend zu uns spricht: ,, Ich weiß!": der, der einst am Kreuze rief: ,, Mich dürstet!", Gott, der zu uns in unser Fleisch kam. Zu dem dürfen wir in letzter Not der Sünde und des Sterbens, wo alles aufhört und zerbricht, rufen: ,, Komm, Herr Jesu!"
-
Matthias Claudius schreibt einmal in seiner schlichten christlichen Frömmigkeit( ich sage die Worte nur ungefähr, wie ich sie noch im Gedächtnis habe): ,, Wer in seinem Leben und in seinem Sterben des Herrn Christus meint entraten zu können, der muß zusehen, wie er ohne ihn auskommen kann. Du und ich, wir können das nicht und wollen es auch nicht. Wir brauchen einen, der uns hält und trägt, weil wir leben, und der uns die Hand unters Haupt legt, wenn wir einmal zum Sterben kommen. Und das kann er überschwenglich nach dem, was von ihm geschrieben steht."
So etwa schreibt der Wandsbecker Bote . Wir aber sprechen: ,, Amen. Ja, komm, Herr Jesu!" Amen.
Hatte liebe B
sein En
durch d
erreich
gelien,
ferner
gleiße
gang
dem
Höher
E
die sat
sehen
neben
Die e
nie ir
den.
mag
diese
nur g binne
54
ᎠᎴ wieder
der St
durch
sein b


