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Die Zeit muß ausgenützt werden, wir müssen uns durchsetzen. Auf unser eigenes Ich sind wir in unserem Leben konzentriert, um unser Ich kreist unser ganzes Interesse. Das macht das Leben der Menschheit so chaotisch, weil ein jeder sein eigenes Interesse verfolgt. Wir gehen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sieht auf seinen Weg( Jes. 53, 6). Ein jeglicher sieht auf das Seine( Eph. 2, 4). Unruhe, Spannung, Nervosität, Hast, Neid, Feindschaft, Haß- und das nicht in unserem individuellen Leben, sondern auch im Leben ganzer Völker, in der ganzen Welt. Ein Kampf um die Zeit.
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Diese Furcht vor dem Tode, dieser Erhaltungstrieb, diese Sehnsucht nach dem Leben, das sind unbewußte Motive unseres Lebens. Es ist besonders dieser unbewußte, metaphysische Durst, der unser Leben sozusagen vergiftet, dämonisiert, unserem Hängen an dieser Welt so eine Kraft gibt. Wohlverstanden, wir sagen ,, unbewußte" Sehnsucht, Durst. Wir wollen nämlich nicht behaupten, daß diese Motive unseres Lebens irgendwie ein Anknüpfungspunkt für das Wort Gottes in unserer Seele bilden. Der Mensch sehnt sich nach Gott und zur selben Zeit flüchtet er vor dem wahren Gott. Und zu derselben Zeit flüchtet er auch vor sich selbst. Es ist eine Leere, eine trostlose Leere in seiner Seele.
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Er weiß nicht, was mit sich selbst anzufangen. Seine Hände sind fortwährend nach etwas ausgestreckt. Er kann nicht mit sich allein sein, er kann nicht zu Hause bleiben, er muß hinaus, er sucht ein Vergessen, einen Zeitvertreib, sei es Kino, sei es Tanz oder was sonst von den vielen Dingen, die ihm das Vergessen geben, die ihn von sich selbst erlösen. Nur weg von sich selbst! So spricht die wahre Psychologie durch den Mund des Apostels: Sie wandeln wie die Heiden in der Eitelkeit
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