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ter seine Zuflucht bei seinem Gott ,,, unter dem Schatten seiner Flügel", ,, bis daß das Unglück vorübergehe."
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Rührend ist die Einfalt und die Festigkeit dieses Glaubens. Da ist gar keine Schwankung in seinem Glauben. Wie ein Kind vertraut er auf seinen Vater. Oder wir können hier besser sagen: wie ein kleines Menschenkind birgt er sich in Gott, dem Allerhöchsten. Ja, das ist das Geheimnis dieses starken Glaubens: Der Dichter denkt so ganz klein von sich selbst, während er von Gott so groß. denkt. Sein Elend, seine Sorgen schmelzen weg bei der Größe, bei der Gewalt Gottes. Und dieser Gott, der Allerhöchste, ist sein Gott. Er nennt ihn: den Gott von Güte und Treue. Darum ist er so ruhig mitten im Elend. Gott ist gut, Er ist treu. ,, Er wird", sagt er ,,, meines Jammers ein Ende machen." ,, Er sendet vom Himmel und hilft mir von der Schmähung des, der wider mich schnaubt."
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Wie sehr würde uns geholfen sein jetzt bei solchem Glauben! Wenn diese Glaubenshaltung uns oft noch so wenig gelingt, dann kommt das daher, daß wir zu groß von unseren Sorgen denken und zu klein von Gott, dem Allerhöchsten. Die rechte Lebenskunst ist jetzt wie immer: sich selber mitsamt seinen Sorgen verbergen, verlieren in Gott, dem Allerhöchsten. Dann kommt die große Ruhe, von der dieser Psalm Zeugnis ablegt. Denn ,, Gott sendet Güte und Treue."-Ja, das wissen wir, noch herrlicher als unser Psalmdichter. Denn wir kennen Jesum Christum, die Offenbarung von Gottes Güte und Treue. Darum, wenn der Weg jetzt schwer ist, so können wir doch ruhig sein. Der Allerhöchste ist mit uns. Er sendet seine Güte und Treue. Er macht des Jammers ein Ende.
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