G. L. BOU MAN, Hardenberg- Holland
ICH BIN KLEIN UND ER IST GROSS!
Abendandacht am 28. Januar 1945
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Psalm 57, 2
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Dieser Psalm fängt an, ebenso wie der vorhergehende, mit dem ,, miserere mei, Deus" ,,, sei mir gnädig, Gott sei mir gnädig" ein Ruf, den wir verstehen in unserer heutigen Bedrängnis und Gefahr.
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Bis jetzt hat Gott uns noch das Leben gelassen, obwohl Wir viele unserer Freunde schon hinweggerafft sind. leben noch, obwohl viele von uns schon mehrmals am Rande des Grabes gestanden haben. Wir leben noch trotz der Drohung von Seuche und Hunger. Doch wir fühlen uns sehr klein in unserer großen Machtlosigkeit. Wir können nirgends hinfliehen, um der Drohung zu entkommen. Und doch wir können noch zu einer Stelle, zu Ihm, der größer ist als alle unsere Not. Und wie von selbst drängt sich die Frage des Psalmdichters auch aus unserem Herzen: ,, Miserere mei, Deus!" ,, Sei mir gnädig, Gott !" Dieser Ruf unseres Dichters um Gnade ist für ihn kein Ruf ins Ungewisse: werde ich Gnade und Rettung finden oder nicht? Nein, er kennt den Gott, zu dem er ruft. Und darum fährt sein Gnadenruf mit der ganz einfachen, doch auch so starken Versicherung fort: ,, Denn auf Dich traut meine Seele, und unter dem Schatten Deiner Flügel habe ich Zuflucht."
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Kein Zweifel ist in ihm. Er kennt Gott und er weiß: bei ihm ist Zuflucht und Hort. Es wird so ganz einfach ausgedrückt: ,, Bei Ihm, bei Gott, habe ich Zuflucht, bis daß das Unglück vorübergehe." So wie man bei einem Gewitter Schutz sucht unter einem schirmenden Dach, sucht der Dich
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