gen etwa diesen Besitz streitig machen wollte! So hielten sich Tausende aus den Reihen der 44 an solchen Sachwerten durch Diebstahl schadlos in einer Zeit, in der es keinen Zweck hatte, Geld zusammenzuraffen. Für Geld gab es bekanntlich nichts.
Im Jourhaus mußte von fünf Hausburschen- in Bayern Hausel genannt - alle Arten von Hausarbeiten durchgeführt werden, um die Bedürfnisse dieser 44- Ungeheuer zu befriedigen. Da hieß es vor allen Dingen die Bäder richten. Der Wasserdruck war im Konzentrationslager meistens zu schwach. Eimer um Eimer mußte für jedes Bad dreihundert Meter weit vom Kesselhaus herangetragen werden. 44- Hauptscharführer Blatterspiel beispielsweise mußte sein tägliches besonderes Fußbad mit Salzzusatz haben. Vellberg mußte niederkauern, Fuß für Fuß waschen und frottieren. An das Fußbad schloß sich eine Massage an.
Das Jourhaus war vor allen Dingen auch der Schauplatz der inoffiziellen Bestrafungen. Die offiziellen wurden, wie erwähnt, auf dem Appellplatz durchgeführt. Täglich wurden im Jourhaus Prügel und Fußtritte in Form und Menge ausgeteilt, daß es unbeschreiblich ist. Unbeobachtet wurde hier so mißhandelt, daß kein Körperteil verschont blieb. Bei dem Eintritt in das Jourhaus hatten die Häftlinge die Schuhe auszuziehen. Vor Aufregung vergaßen Neulinge diese Bestimmung, wenn sie erstmalig in die Höhle des Löwen kamen. Besonders 44- Oberscharführer Bach war da nicht mehr
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