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einmal Brot, in der Folge hatte er keines mehr nötig! Ein anderer Pfaffe lag weniger schwer erkrankt mit hilflosen, schweren Typhuskranken zusammen, um ihnen mit Handreichungen zu dienen. Was tat nun dieser Gottessohn? Er, der allem Materialismus und allen irdischen Gedankengängen fern stehen sollte, legte den Sterbenden ein vorgeschriebenes Formular zur Unterschrift vor. Auf diese schmähliche Art ließ er sich bescheinigen, daß die geringe Hinterlassenschaft des Toten ihm gehöre.
Es war tief beschämend, daß die Pfarrer mit einem recht hohen Prozentsatz an den Lagerstrafen wegen Diebstahl beteiligt waren. Im Leben draußen waren diese Gottesmänner von ihren Gemeinden verweichlicht und kulinarisch arg verwöhnt worden. Sie waren nicht satt zu kriegen, sie konnten sich aber auch nicht wie andere Häftlinge im allgemeinen Interesse der Lagerinsassen nach und nach der doch so notwendigen Genügsamkeit befleißigen. Natürlich gab es auch andere Pfarrer, die im Lager, wo alles sich mit ,, Du" anredete, sich bestens zurechtfanden und unter den schwierigsten Verhältnissen ihren Mann stellten wie einstens auf der Kanzel. Gern und jederzeit wurden diese als ganze Kameraden gewertet. Die meisten aber zeigten keine überragende, charakterliche Qualität, wie es zunächst doch erwartet wurde. Der Hunger hatte sie meist alle recht ,, menschlich" werden lassen. Sie waren eben wie alle anderen in die Situation geraten, die unbarmherzig offenbart, was Wesen und was Maske an den Menschen ist. Auch für sie hieß es, die Bewährungsprobe zu bestehen, die in der Echtheit gemessen wurde.
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