Das zweite Bild gab eine Beichtszene in einem Kloster wieder. Ein dicker Mönch saß in einem Beichtstuhl, neben sich eine Kognakflasche, und hörte die Beichte eines als ein Mädchen zurechtgestutzten Spielers. Der Mönch erteilte der Beichtenden die Lossprechung und gab ihr die Buße auf. Da sie eine große Sünderin sei und viel gegen das sechste Gebot gesündigt habe, so donnerte nun der fette Pater los, müsse er ihr die durch die Sünde entweihten Körperteile wieder heiligen. Er zog die noch Kniende auf einen neben dem Beichtstuhl stehenden Divan, schlug ihr den Rock zurück und besprengte sie mit dem Inhalt einer Kognakflasche.
Wieder ertönte frenetischer Beifall, und nach einer kurzen Pause ging das dritte Bild über die Bretter. Eine Gruppe SS- Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett führte in ihrer Mitte mehrere Männer, die als des Reiches Feinde kenntlich gemacht waren. Ein Priester in rotem Meßgewand stellte die katholische Kirche als des Reiches Feind Nr. 1 dar. Neben ihm schritt in schwarzem Talar ein Pastor, der die Bekenntniskirche symbolisierte. Es folgte ihnen ein Bibelforscher, ein Kommunist, auf dessen Rock Sichel und Hammmer in roter Farbe gemalt waren, ein Freimaurer mit seinen Insignien und mehrere Juden mit krummen Pappnasen. Ein Wegweiser zeigte auf seinem Arm die Inschrift: Nach KAEL- BU.
Mitternacht war längst vorüber, und in der Villa war ein Teil der Gäste sinnlos betrunken. Während einige von ihnen in den Polstersesseln zu schnarchen begannen, saßen andere in der Bar und jagten schwere Weine und Sekt durch die Kehle. Die Sache begann langsam langweilig zu werden, und das sah auch der Gastgeber. Er liebte aber alles, nur keine Langeweile. Hatte er auch viel getrunken, so zeigte sein Gesicht doch keine Spuren von Müdigkeit, und wer ihn sah, der mußte an eine Raubkatze denken, die bereit ist, mit ihren Pranken das ausersehene Opfer erbarmungslos zu zerschmettern. Und dieses Opfer sollte bald gefunden werden, denn urplötzlich gellte im hohen Ton die Sirene des Lagers. Die Nachtigallen in den Büschen vergaßen vor Schreck, ihre Liebeslieder weiter zu schlagen, und hinter einer Wolke verbarg sich der Mond. Aus den in den Blocks eingebauten
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