jeder zu seiner Gruppe, ich zu Reinhold... Die Zeit, da man zum ,, Zugang" gezählt wird, dauert eine Woche...
Vielleicht halte ich heute durch... Ich bin voller Hoffnung.. Wir ergreifen die Karren. Die Zahl der Zugänge ist gestiegen. Einige ältere hat man zu uns strafversetzt. Reinhold ist offensichtlich nicht in guter Laune. Er flucht öfter als gestern... Ein böses Zeichen! Ich fahre als erster. Behutsam, vorsichtig. Nur nicht zu schnell, denn das verbraucht zu viel Kräfte, nur nicht zu langsam, denn Reinhold
Schon bearbeitet er jemanden... Diesmal irgendeinen Tschechen. Wir fahren gerade am Rande der Kiesgrube entlang. Ein Meter rechts eine Böschung. Ein Loch, ungefähr fünfzehn Meter tief... Das bringt Reinhold auf eine neue Idee...
,, Du Sau", schreit er. ,, Ich werde dir zeigen, wie man fährt..." Er reißt dem erschrockenen Tschechen die Karre aus der Hand und schüttet den Sand aus. ,, Setz dich hinein!...".
Der Tscheche steht unschlüssig, doch der Knüppel des Vorarbeiters hilft ihm zum Entschluß. Er setzt sich vorsichtig in die Karre hinein, Reinhold hebt mit Leichtigkeit die bast, nimmt Anlauf in Richtung des Loches, hält knapp am Rande und läßt die Karre mit dem Inhalt in die Tiefe stürzen Wir hören einen furchtbaren Schrei, ein Gepolter... und
...
,, Das hast du aber fein gemacht, Reinhold..." Der Kommandoführer klopfte ihn zufrieden auf die Schultern. ,, Hier hast du Zigaretten..."
Das Gesicht des jungen Schergen strahlt. Die Zigaretten verschwinden schnell in der Tasche...
,, Jawohl, Kommandoführer!" fällt die kutze Antwort. Sie klingt wie das Bellen eines Hundes.
,, Macht weiter!"
Wir fuhren weiter. Bei irgendeinem Sandhaufen steht der Wagen des Lagers. Der Vorarbeiter Gerhard ist dabei. Zu guten Zeiten hatte er von mir einige Male etwas Suppe bekommen. blickt er mich an.
,, Mensch, wie siehst du aus?"
Ich zeige mit dem Finger auf Reinhold.
,, Psst...".
Er winkt mit der Hand ab.
Erstaunt
,, Er kann mich sonstwo." Eine bezeichnende Handbewegung. ,, Wer hat dich so zugerichtet?"
"
Der da!"
, Warte... Hör mal auf..."
Gerhard nimmt Reinhold an die Seite. Sie besprechen etwas miteinander, und nach einer Weile höre ich meine Nummer.
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