und leidende Seele nicht von dieser Erde, sondern nur aus den ewigen Himmelshöhen des großen Gottes. Ja, der Sternenhimmel war meines traurigen Lebens liebste Zufluchtsstätte.

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Trotz allem Schmerz um die verlorene Freiheit, trotz der Erkenntnis der Tragik, lebendig begraben zu sein, nicht mehr in der freien Gotteswelt als freier Mensch leben und atmen zu dürfen, wurde man in solcher Nacht, die tiefe Gedanken weckte, wieder ruhig und gelassen. Immer noch hatte ich zwar mit vielen Schwierigkeiten und Qualen in der Seele zu kämpfen, um mich immer wieder neu hineinzufinden in mein hartes Los. Ich konnte mich nicht, wie manche Häftlinge des Blockes II, gewöh­nen, und doch mußte ich mein Schicksal tragen, das Un­abänderliche mit Haltung tragen, ich mußte es, Gott zu Liebe, den Menschen zuliebe. Ganz bewußt sagte ich mir, daß es besser sei, daß ich dieses durchmache als Pater Muckermann; denn wäre er in die Klauen der Gestapo und SS geraten, er wäre ihnen nie wieder ent­ronnen. Wie sagte mir doch einer dieser Gestapo - Ban­diten bei einem Verhör in Münster : ,, Wir werden dem Muckermann die Gedärme aus dem Leib reißen, wenn wir ihn in unsere Hände bekommen!" Er aber konnte in der Ferne wirken zum Wohle eines besseren, gesitte­teren, ehrenhafteren Deutschlands , das wir dann wieder Heimat und Vaterland nennen durften.

Den Willen zum Ertragen hatte ich gewiß, aber die Kräfte versagten doch zuweilen. Die stete Unruhe um mich herum, die ewige Qual in der Seele, die ganz zer­rütteten Nerven und meine schwache körperliche Konsti­tution taten das ihrige dazu. Immer dieses Zusammen­reißen, das Ausgeben der letzten Kräfte, das Befehlen­müssen den Andern gegenüber, das entsetzliche Schreien beim dreimaligen täglichen Zählappell, wo die etwa vier­hundert Häftlinge einfach nicht parieren wollten, das er­forderte alles den letzten Energieaufwand. Dazu meine Umgebung im Block II! Menschen ohne jede Haltung, ohne jede Kultur, ungeordnet, unbeherrscht, düster, mür­risch, zänkisch, widerspensig, unfolgsam, haßerfüllt. Sie

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