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dadurch abgelenkt werden, daß ein Kontingent Rus- sen einen vorbeiziehenden Brotwagen überfällt. Die „Mutter vom guten Rat“, deren Fest wir heute be- gehen, hat P. Josef Fischer ‚wahrlich einen guten Rat gegeben, da er schon in der nächsten Nacht von
einem heftigen Gelenkrheumatismus befallen wird.
Sämtliche Glieder schwellen ihm in der Folgezeit an und er kann weder Knie noch Arm beugen.— Außer ihm blieben noch P. Gerharz und Br. Edel im Lager zurück. Die anderen Mitbrüder waren kurz zuvor entlassen worden.
Der P. Provinzial und ich überlegen, ob wir den gleichen Schritt tun sollen. Da man in diesem Falle aber nicht sagen kann, was besser ist, im Lager zu bleiben oder zu marschieren— der Tod erwartet einen in beiden Fällen—, und da P. Provinzial meint, hier Gottes Finger nicht sehen zu können, entschließt er sich mitzumarschieren und ich will ihn nicht verlassen.
Gegen Abend haben wir noch ein kleines, erhebendes Erlebnis:
Die Türe des sogenannten Ehrenbunkers öffnet sich und ein hochgewachsener Mann mit Frau und Kind tritt heraus, von SS-Leuten geführt. Ein österreichi- scher. Priester ruft:„Schuschnigg!“ und wir springen auf und eilen auf ihn zu. Er winkt uns zu. Ich stehe ihm gerade am nächsten. Er reicht mir die Hand und drückt sie warm, indem er mit leiser, doch eindringlicher Stimme sagt:„Halten Sie aus, halten Sie durch!“ Er winkt uns noch einmal zu und wird dann vorbeigeführt.— Er ist weißhaarig, doch sonst aufrecht und elastisch. Auch die Frau und das kleine Töchterchen winken und lächeln uns zu. In- zwischen ist es 9.30 Uhr abends geworden.
Da werden wir in Bewegung gesetzt. Etwa 6—700,(2000 treffen in dieser Nacht und am nächsten Tage noch auf unseren Zug). So bilden wir eine lange Schlange von ca. 8000 Menschen.
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