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Dabei: was war das zumeist für eine Lagerkost!
Folgendes Begebnis ist bezeichnend. Wir waren im Winter zu etwa 200 eingestellt, in der„Gärtnerei außen“ Rotkohl umzusetzen. Es war ein schlammiger Februartag; nasser Schnee bedeckte die Felder. Man hob die Mieten ab, schnitt das Faulende von den Köpfen herunter und setzte die gesunden Köpfe zu- rück. Achtlos hatten wir die faulenden Reste in den Schlamm fallen lassen, als plötzlich der Verwalter mit dem Kapo erschien, worauf es einen fürchter- lichen Krach gab. Wir mußten die faulenden Reste mit Gabeln wieder aus dem Schlamm heben und auf Wagen verladen. Sie kamen in die Häftlingsküche. Das war der Rotkohl, der ohne Kartoffeln nachher als„Lager-Suppe“ gereicht wurde. Und trotzdem: der Hunger ließ die armen Menschen eher die Tracht Prügel einstecken, als auf diese erbärmliche Kost verzichten.
Kein Wunder, daß Hunger und Seuchen gemeinsam ihre Todesopfer forderten. Zirka 15000 sind im Winter 1944/45 im Lager gestorben. Eine nüchterne Zahl, die ein furchtbares Grauen verbirgt. 7800 Typhus -Sterbefälle während des Januar und Februar. Diese Zahlen hat ein Priester-Häftling, der in der Lager-Kartothek arbeitete und sich heimlich die täg- lichen Todesmeldungen aufschrieb, von Dezember 1944_bis März 1945 gezählt. Ein Priesterblock- schreiber vom Todesblock 30 hat von Ende 1944 bis März 1945 1500 Todesfälle auf seinem Block ver-- zeichnet. Der Block war durchschnittlich mit 1200 Leuten belegt, also sind in dieser Zeit mehr als der ganze Block gestorben. Der Block wurde immer durch Neuzugänge aufgefüllt.
Was vom Lager aus für diese Kranken getan wurde, war denkbar einfach: der-Block wurde mit Stachel- draht umgeben, für jeden Besuch gesperrt und sei- nem Schicksal überlassen. Auf Block 30 pflegte man es so zu halten:
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