ntönig
riester
herin hrerein. Da ennen,
clav S., matz J., gangsferner
Fischer
ir am er dem mlagert en Fußnd eine Menen SSmen und ie feine
vir uns eligiöse . Diese ja, ließ ebnisse
ch ver
ockes Prie
uß auf 3 waren ge und solche
en Prieeit 1941
im Lager umgekommen. Die Zahl der reichsdeutschen Priester war etwa 325. Von den übrigen Nationen fehlen mir die Zahlen. Doch waren wir Deutsche nachher weitaus in der Minderheit. Im ganzen zählte Block 26 ebenfalls etwa 700 Priester verschiedener Nationen. Etwa 1000 Priester insgesamt sind seit 1941 im Lager Dachau umgekommen. Wie waren die Priester umgekommen? Die erste böse Periode war das Jahr 1942, das Jahr des Hungers. Damals bestand die Tendenz, die Priester zu vernichten. Sie waren zur Arbeit eingesetzt, bekamen aber nicht die sonst übliche Brotzulage. Das Essen war, wie schon bemerkt, weit unter dem Existenz- Minimum. Pakete durften nicht empfangen werden. Da war es nicht verwunderlich, daß aus dem Hunger bösartige Seuchen entstanden, Bauchtyphus und Hungerruhr. Nur schwer konnten Priester ins Revier kommen. In den Sommermonaten des Jahres 1942 starben infolgedessen Hunderte von Priestern einen elenden Tod. Konfratres berichteten mir, daß man abends auf Schubkarren die Leichen der unterwegs Verstorbenen mit ins Lager hineinschaffte, daß man Todkranke, Sterbende mit zum Appell schleifen mußte, daß Priester alles mögliche grüne Zeug, Kartoffelschalen und anderes aßen vor Hunger, daß die Ruhr, der Durchfall fürchterliche Szenen hervorrief. Und dabei noch die schikanöse Behandlung seitens der SS! Gebessert hat sich dieses furchtbare Priestersterben erst, als, vermutlich durch Vermittlung des Hl. Vaters und infolge der politischen Lage, von oben herab die Erlaubnis zum Paketempfang gegeben wurde.
Ein Opfer des Hungers wurde in diesen Monaten mein Mitbruder
P. Albert Eise.
P. Allebrod berichtete mir: als er P. Eise zum erstenmal im Lager gesehen, habe der vor Schmerzen sich krümmend auf einer Abfalltonne gesessen und
107


