dieser Zeit auf dem Zugangsblock und später immer wie ein Vater und eine Mutter zusammengenommen für uns gesorgt und sich gemüht hat. Tagtäglich während dieser Zeit brachte er mir allerlei Gutes und die besten und wohlschmeckendsten Dinge, die er geschickt bekam, sodaß nicht nur ich, sondern auch vier Priester von meiner Stube davon reichlich essen konnten. Gegen mein Fieber brachte er Medikamente. Gegen den quälenden Durst brachte er mir Bier. Jeden offenen oder heimlichen Wunsch sah er mir vom Auge ab. Und erst was er mir und vielen anderen geistig gab! Diese Betreuung von seiten des Herrn Paters war das größte Gnadengeschenk, das uns in Dachau wurde.
Zu essen hatte ich also nun, aber ich konnte nicht, und nun muß ich von meiner
Freundschaft mit Mischa
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reden. Ich erwähnte früher schon den langen, schmutzigen Russen. Wie ein Schwan so weiß war er aus dem Bad hervorgegangen. Er war wochenlang auf Transport gewesen, wobei er sich nie waschen konnte, nie aus den Kleidern kam, auf dem bloßen Boden schlafen mußte usf., kein Wunder, daß er dabei herunterkam. Aber das war nur äußerlich. Innen hatte er wie ich bald merken sollte, eine goldene Seele, die sprach schon aus seinen klaren, blanken Augen. Viele der Russen, und wer hätte es ihnen verdacht, bekamen hungrige Augen, wenn irgendein Kamerad ein Stück Brot aẞ. Sie waren ja ausgehungert. Manche strichen dann um einen herum, manche baten auch flehentlich ,, Chleb , Brot". Mischa bat nicht so, obwohl er entsetzlich mager und ausgehungert aussah. So kam es, daß ich ihm am 2. Tag mein Lageressen gab. Da leuchtete die Freude auf seinem Gesicht. Um sich erkenntlich zu zeigen, sammelte er wie selbstverständlich und stillschweigend von da an immer das Eßgeschirr aller
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