aus und ein und taten ihr möglichstes, um sich der hohen Stellung, in die man sie eingesetzt hatte, würdig zu erweisen. Aber auch sie konnten schließlich nichts herbeizaubern, was in sichtbarer Form eben nicht vorhanden war.
Was sie aber immerhin zuwege brachten, war die oben berichtete Verschickung zahlreicher anständiger und aufrechter Kameraden in das Lager Mauthausen .
Das furchtbarste Verbrechen aber, das im Zuge dieser Aktion begangen wurde, geschah am 11. Oktober 1944. In den Abendstunden dieses Tages wurden 27 politische Häftlinge, überzeugte und bedingungslose Antifaschisten, nach jahrelanger Zuchthaus - und Lagerhaft von einem bewaffneten SS- Aufgebot aus dem Lager geführt und erschossen.
Alfred Ahrendt
Heinz Bartsch
Erich Boltze
Fritz Bücker
Emil Dersch
Ernst Fürstenberg Willi Grübsch
Arthur Hennig Rudolf Hennig Dietrich Hornig
Otto Kröbel
Erich Mohr
Hans Rothbart
Josef Rutz
Wilhelm Sandhöfel August Sandtner Kurt Szalek Ernst Schneller Gustav Spiegel Sigismund Szredski Mathias Thesen Ludgar Zölligkofer
Benoit Morceau
André Bergeron
Rudolf Mokry
Roger Robine
Josef Tschub
In dieser Atmosphäre der höchsten Unsicherheit, in der jeder gleichviel ob Kommunist oder nicht
von uns
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täglich
Gefahr lief, von einem jener Dunkelmänner an den Galgen gebracht zu werden, konnte nur durch eine stumme, verbissene Zurückhaltung und durch ein wortloses Zusammenwirken aller in einflußreichen Stellen wirkenden Häftlinge eine Abwehrfront gegen diese das ganze Lager bedrohende Gefahr geschaffen werden. Eine dieser Stellen, die direkten
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