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drang eine Stimme, die meine Worte sang: ,, Mutter, o hörst du mich, Mutter der Gnaden?!"
Nicht mehr ich, sondern mein junges Leben rief diese Bitte in alle Richtungen und Höhen. Vielleicht drang sie an das Ohr der Mutter der Gnaden. In diesen Stunden erwachte wieder meine Kraft. Ich beschrieb das vor mir liegende Blatt, und jedes noch freie Fleckchen wurde vollgekritzelt.
Endlich wurde ich wieder dem Polizeichef Wallner zur Vernehmung vorgeführt. Er erklärte mir, daß es sich um meinen Kopf drehe und ich mir ja keine Hoffnung machen solle, lebend herauszukommen. Wenn ich übrigens nicht in Kürze die Wahrheit sagen oder gar etwas verschweigen würde, hätten sie Mittel zur Verfügung, die mich bald dazu zwingen würden.
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Ich schwieg vorerst und gab auf seine Fragen überhaupt keine Antwort, sondern starrte nur durch das Fenster auf die flüchtigen Wolken in den Höhen. Da sprang er auf und schlug mit einem Gegenstand vom Schreibtisch auf mich ein. Erst wich ich meinen Kopf schützend- von der Stelle, da ich der Meinung war, er werde nachgeben. Als die Hiebe immer stärker wurden, packte mich die Wut. Mit einem kurzen Fauststoß gegen seine Brust beförderte ich diesen Polizeichef zwischen Schreibtisch und Papierkorb in die Ecke! Das dürfte ihm genügt haben. Er bekam keine Luft und versuchte immer wieder mit der Hand das Telephon zu erreichen, um Hilfe herbeizurufen.
Nach diesem Schlag rührte ich mich nicht mehr von der Stelle, weil ich genau wußte, daß ich in meiner steigenden Wut den Kerl r. Frei- zertreten hätte. Daß das für mich noch schlimmer gewesen wäre, war mir klar.
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Nach längerer Zeit schrie er: ,, Jetzt, Schwein, werde ich Sie erschießen lassen!" Worauf ich ihm kurz antwortete: ,, Das können Sie tun, aber ich warne Sie, mich vorher noch einmal anzugreifen. Sie würden nicht lebend von der Stelle kommen."
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Inzwischen war er aufgestanden. Er ließ sich im Lehnstuhl nieder und drückte auf einen Knopf, worauf zwei Gestapobeamte erschienen, die mich auf seinen Befehl mit Handschellen fesselten. Als ich die Kette um meine Gelenke hatte-- die Hände waren auf dem Rücken gekreuzt- schlugen die zwei Strolche auf mich ein. Ich konnte mich nur schwer wehren. Als das Wallner sah, sprang er auf. Er ging auf mich zu und versuchte abermals, mich zu schlagen. Er brachte aber kaum zwei Hiebe an, da ergriff mich die Wut. Da ich die Hände nicht frei hatte, trat ich mit aller Wucht auf die drei Schlagenden los. Das dürfte gehörig ausgegeben haben, da ich genagelte Bergschuhe trug. Durch den entstandenen Lärm kamen noch einige dazu, die mich überwältigten und in den Keller führten. Dort blieb ich, noch gefesselt, zwei Tage und zwei Nächte und
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