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Turm A ohne Neuigkeit : Erlebnis und Bekenntnis eines Österreichers : ein Komponist, Maler und Schriftsteller schildert das KZ / Anselm J. Grand
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sinken! Einmal wird er am Ende sein und wie eine gerichtete Kreatur vom Galgen fallen.

Der überhebliche preußische Militarismus, der seit Jahr­hunderten der ganzen Welt nur Krieg bedeutete, kann auch diesmal nicht mit der Flagge des, Friedens" auf diesem Erdenklumpen auf­marschieren, ohne daß die Welt dahinter die Flammenzeichen der Vernichtung erkennt, die der Kriegsfurie den Weg zeigen.

Wir sind bereit, unter diesen Scherben, von denen das Lied spricht, eher selbst als Scherben zu liegen, zertreten zu werden, als die Fahne unseres heiligen Landes und dessen Kultur den mord­süchtigen, kriegslustigen Soldatenhorden in die Hände zu geben. So weh es uns tut, so traurig die Tatsache ist wir bezeichnen den Nationalsozialisten in Österreich als den Vaterlandsverräter aller Zeiten, als Vernichter seines Volkes, seiner Heimaterde, als ein­maligen, noch nie dagewesenen Geschichtsverdreher und Meister der Lüge, die er zu einer Wissenschaft erhob.

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Wir erkennen in ihm den furchtbarsten Massenmörder aller gewesenen und zukünftigen Welt. Jede dieser tragikomischen Figuren müßte, wenn sie nur einen Funken Vernunft aufzuweisen hätte, sehen, daß Österreich durch keinen Militarismus gleich einer Maschine ,, anzukurbeln" ist. Zwingt eine Macht diese Ansicht in unser Volk, wird es eher brechen, als sie gegen sein Blut annehmen können. Die Berge und ihre Menschen ergeben Österreich ! Nicht die Stadt, nicht die Maschinen, nicht die Fabriken! Der Quell, der hoch von umwolkten Zinken in Tal und Mulden rauscht, die Wurz, die sich tief in die harte, steinige Erde gräbt, die Blume, die von Höhen zur stillen Straße grüßt, der Wind, der über seinen Bergen rauscht und der Adler, der all die Gipfel königlich umreigt, sind mit den Menschen das Land, unsere Heimat Österreich !

Das ist der Pulsschlag unseres Lebens, Trieb und Anfang unseres Werdens und Sinn unseres Seins. Diese unauslöschliche, ewige Tatsache wird bestehen, solange auch nur eines Öster­reichers Herz schlägt. Sie wird weder ein Diktat noch ein Kaiser ändern können, und alle, die es bisher versuchten, gingen daran zugrunde.

Ob dieses Lied: ,, Heute gehört uns Deutschland ", auch so tiefen Wurzeln entsprungen ist wie unser Land, bezweifle ich!

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,, Wenn alles in Scherben fällt heute gehört uns Deutsch­land ...!" Was wollt ihr in Scherben schlagen? Die Welt? Habt ihr denn eine andere anderswo? ,, Morgen die ganze Welt!" Wenn ihr sie zerschlagt, habt ihr sie doch nicht mehr! Wer hat denn die Macht, sie zu zertrümmern? Die Faust? Dein Tritt, Militarismus, oder dein Herz, Nationalsozialismus? Ist deine ,, Kultur" eine zer­schlagende? Wer warst du, Schreiber dieser Melodie und Worte? Wer bist du, Volk, das dieses Lied zynischester Frechheit uns mit Absicht ins Gesicht schleudert?

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