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Viele meiner Kameraden morgens bis in die Nacht. hielten die Arbeit, die schon seit langem im Schleppen schwerer Steine bestand, nicht aus. Ich sah sie nie wieder. So brach das Jahr 1939, mein Unglücksjahr, an.
Ich wurde ein Muselmann.
Das heißt, ich wurde so schwach, daß ich nicht mehr arbeiten konnte. Alles, was arbeitsunfähig war, wurde in die Stehkompanie gesteckt. Wir hatten uns in einer Baracke aufzuhalten, in der wir den ganzen Tag stehen mußten. Tausend Menschen standen in einem Raum, der tausende warteten eigentlich nur für 150 Platz hatte
hier auf den erlösenden Tod. 2000 Hände flehten um Mitleid, doch vergebens, erbarmungslos sausten die Peitschen auf die ausgemergelten Körper. Stattdessen hatte man nur höhnisches Gelächter und gemeine Worte für uns übrig. ,, Wenn ihr schon nicht arbeiten wollt, müßt ihr verrecken. Drei Tage bekommt ihr nichts zu fressen!" Wir wußten, was diese Ankündigung zu bedeuten hatte, ich mußte hier raus, nur nicht auf diese Weise den Tod finden. Noch war ich kräftig genug, eine stramme Haltung einzunehmen. Ich meldete mich dem SS- Blockführer mit der Bitte, arbeiten zu dürfen. Er schaute mich von Kopf bis Fuß an, dann mußte ich zwanzig Kniebeugen machen. Meine ganze Kraft nahm ich zusammen, denn ich wußte,
an diesen Kniebeugen hing mein Leben.
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Bestand ich sie nicht, kam ich erbarmungslos in die Todesbaracke zurück. 1, 2, 3, 4, 5, mein Herz klopfte zum Zerspringen 6, 7, 8, 9, 10- ich spürte meine Knie weich werden, Schweiß brach aus den Poren, aber ich bis die Zähne zusammen. Immer langsamer wurden meine Bewegungen, ich zitterte am ganzen Leibe, mir wurde schwarz vor Augen. Als ich die Zwanzig hauchte, fiel ich zusammen. Eine Stunde später wurden die Arbeitsfähigen vom Arzt gemustert ich war dabei. Wie war ich froh, diese todgeweihte Stätte verlassen zu dür
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