nur unter Aufbietung meiner ganzen Kraft konnte ich mich nach Genuß dieser ausgiebigen Ration des ,, NaziKZ- Brotes" auf den Füßen halten. Sie waren nur ein kleiner Teil der Prügel, die ich in den kommenden Jahren bezog. Abermals die gleiche Frage: Warum bist du hier? Meine Antwort konnte nicht anders ausfallen. Darauf trat er mich mit den Füßen in den Unterleib, ich brach zusammen und wurde in den Waschraum geschleift. Eisig kalt rann das Wasser über meinen gequälten Körper- wie wohl das tat. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich in jenem Raum lag, dann trugen mich Kameraden in einen anderen Raum. Man schor mir die Haare und steckte mich in die Lageruniform, einen Zebraanzug, dessen einziges Unterscheidungsmerkmal von den anderen eine Nummer war.
Nun war ich kein Mensch mehr.
Nur eine Nummer im gewaltigen Getriebe der Nazi- KZ. Ich kam in die SK., die Strafkompanie, deren Aufgabe es war, uns langsam aber sicher ,, fertigzumachen". Wir hatten in unseren Rock Sand zu schaufeln und im Dauerlauf von einem Berg zum anderen zu bringen. Eine sinnlose Arbeit, stumpfsinnig und zum Wahnsinnigwerden, die von morgens bis abends mit einer halbstündigen Mittagspause dauerte. Dann kam der Zählappell, drei, vier, manchmal auch sechs Stunden lang. Von nun an täglich dasselbe: Schläge vor, während und nach der Arbeit, ja, man scheute sich nicht einmal, nachts bei uns einzudringen und uns aus dem Schlaf zu prügeln, der uns Kräfte geben sollte für den kommenden Tag. Andere hatten ihren Spaß daran, uns halbbekleidet mit unseren Strohsäcken vor die Baracken zu treiben. ,, In zehn Minuten liegt alles in der Baracke, draußen will ich morgen keinen Strohhalm mehr finden!" schrie die Wache uns zu. Es war ihr eine Lust, uns zu quälen. Und so verging ein Tag wie der andere, Wochen, Monate. Zwei Jahre war ich in dieser Hölle. Sie erschienen mir wie ein böser Traum. Aber ein Schlag über den Kopf rief mich in die rauhe Wirklichkeit zurück. Nicht denken, nur laufen von
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