fen. Wußte ich doch, was das Schicksal der Arbeitsunfähigen sein mußte. Morgen würden sie ihre letzte.. Fahrt zum Vergasungsraum machen:-in vier Minuten war dann alles vorbei. Wenn ich schon damals gewußt hätte, daß eine neue Leidenszeit anbrechen würde wer weiß, ob ich jene 20 rettenden Kniebeugen überstanden hätte.
Januar 1940, eisige Kälte, antreten auf dem Appellplatz. Entkleiden. Der Arzt musterte uns. Fast nackt standen wir von morgens 7 bis mittags 12 Uhr in der bitteren Kälte. 1200 Menschen.
Schlimmer als wie Tiere behandelte man uns.
Es hieß, wir kämen auf Transport. Als wir mittags den Platz verlassen durften, blieben hunderte von Kameraden liegen. Erfroren, völlig entkräftet lagen sie im Schnee. Mit der Hoffnung, in ein besseres Lager zu kommen, marschierten wir am kommenden Morgen aus dem Lagertor einem ungewissen Schicksal entgegen. Schwerbewaffnete SS brachte uns zum Bahnhof. 25 Mann pferchte man in ein Abteil. Wir mußten die Hände falten und zur Deckenbeleuchtung hinaufschauen. Zwei SS - Wachen hatten, Befehl, darauf zu achten, daß sich niemand bewegte. Der Zug setzte sich in Bewegung, die Fenster wurden verhängt, und dann fuhren wir stundenlang immer in der gleichen Haltung. Wehe, wer sich rührte. Unbarmherzig schlug die Wache zwei meiner Kameraden mit dem Gewehrkolben nieder, weil sie baten, austreten zu dürfen. Später lautete die Meldung an den Transportführer, einen Obersturmführer: ,, Zwei Mann wegen Fluchtversuch erschossen." ,, Danke!" Damit war der Fall erledigt, denn wer kümmert sich um die zwei weiteren namenlosen Opfer des Nazi- Regimes?
-
Selbstmord war es, zu fliehen.
-
Und weiter ging die Fahrt, endlos verrannen die Stunden. Meine Augen schmerzten, mein Kopf war schwer, die Füße eingeschlafen. Ich versuchte, sie unter den Körper
IO
T
des mand
nach müss halte
Zug
ich
von
fehlt zuko
sie a
vers
die
dies Ora
Zwe kam
es
Eig
wur
fro bek
dals
der
bief
Ein
wa
uns
Sta
gle
ma
we
W
Fü
stü
ein
VO


