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kommen, mich mit der Arbeit unter den Intellektuellen in Ver- bindung zu bringen? Wer außer mir und Mirek hat davon et- was gewußt?
Die Antwort darauf war nicht schwer zu geben, aber sie war schwer, sie war grausam: Mirek hat enttäuscht. Mirek hat gesprochen, Noch eine Weile konnte ich hoffen, daß er viel- leicht nicht alles gesagt hat. Aber dann brachten sie eine weitere Gruppe von Häftlingen herauf— und ich sah:
Vlad. Vandura, Prof. Felber und seinen Sohn, Bedfich Väclavek, bis zur Unkenntlichkeit maskiert, BoZena Pülpän, Jindfich Elbl, den Bildhauer Dvoräk, alle, die das national- revolutionäre Komitee der tschechischen Intelligenz bildeten oder bilden sollten, alle waren da. Über die Arbeit der In- tellektuellen hat Mirek alles gesagt.
Ich hatte es in den ersten Tagen im Petschek-Palais nicht gerade leicht. Aber das war der schwerste Schlag, den ich da erhielt. Ich hatte den Tod erwartet, aber nicht Verrat. Und wenn ich noch so milde urteilte, wenn ich alle mildernden Um- stände erwog und mir alles ins Gedächtnis rief, was Mirek nicht ausgesagt hat, konnte ich kein anderes Wort finden: es
war Verrat. Nicht ein bloßes Schwanken, nicht Schwäche,.
nicht das Zusammenbrechen eines zu Tode gemarterten und im Fieber Erleichterung suchenden Menschen, nichts, was zu entschuldigen wäre. Jetzt verstand ich, wieso sie gleich in der ersten Nacht meinen Namen kannten. Jetzt verstand ich, wie Anna Jiräsek hierher kam, bei der ich mit Mirek einige Male zusammengekommen war. Jetzt begriff ich, warum Kropätek hier war, warum Doktor Stych.
Fast täglich kam ich dann in den Vierhunderter und täglich erfuhr ich neue Einzelheiten. Es war traurig und abstoßend. Siehe, da war ein Mensch mit einem Rückgrat, der den Kugeln nicht auswich, als er an der spanischen Front kämpfte, und der sich nicht beugte, als er durch die grausamen Erfahrungen des Konzentrationslagers in Frankreich ging. Jetzt erbleicht er vor dem Rohrstock in der Hand des Gestapomannes und ver- rät, um seine Zähne zu schützen. Wie oberflächlich war seine
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