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nennen ihn Präek— kommt öfter als die übrigen und mit einem breiten Lächeln fragt er, ob der„rote Teufel‘ nicht etwas braucht. Nein, danke, er braucht nichts. Nach einigen Tagen entdeckt Präsek, daß der rote Teufel doch etwas braucht: Rasieren. Und er bringt einen Raseur.’
Es ist dies der erste Häftling außerhalb unserer Zelle, mit dem ich da bekannt werde: Genosse Botek. Die Wohltat Präeks. erweist sich als ein Bärendienst. Der Vater hält meinen Kopf, der Genosse Botek kniet beim Strohsack nieder und versucht, sich mit seiner stumpfen Klinge einen Weg durch das Stoppelfeld zu bahnen. Seine Hände zittern, und er hat Tränen in den Augen, er ist überzeugt, daß er einen Leich- nam rasiert. Ich trachte ihn zu trösten:
— Nur Mut, Junge, wenn ich die Vernehmung beim Pet- schek ausgehalten habe, vielleicht halte ich auch dein Rasieren aus.;
Aber die Kräfte sind doch schwach, und wir müssen uns beide ausruhen, er und ich..
Zwei Tage später lerne ich weitere zwei Häftlinge kennen. Die Herren Kommissare im Petschek-Palais sind ungeduldig. Sie haben um mich geschickt, und weil der Polizeimeister täg- lich auf die Vorladung schreibt:„transportunfähig‘, geben sie Befehl, daß ich auf irgendeine Art transportiert werden muß. Zwei Häftlinge in der Sträflingsuniform der.Hausarbeiter halten also vor unserer Zelle mit einer Tragbahre, der Vater zieht mir mit Mühe die Kleider an, die Kameraden legen mich auf die Bahre und tragen mich. Einer von ihnen ist der Genosse Skoiepa, der künftige sorgliche Vater des ganzen Ganges. Er beugt.sich zu mir, als ich auf der schrägen Fläche der Bahre rutsche, die eben über die Stiegen getragen wird, und sagt:
— Halt aus!
Dann fügt er leise wertvolle Ratschläge hinzu.
Diesmal geht es am Aufnahmebüro vorbei, sie tragen mich weiter, durch den langen Gang zum Ausgang, der Gang ist voller Menschen— es ist Donnerstag, und die Angehörigen kommen um die Wäsche ihrer Inhaftierten— alle blicken auf
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