kennen, was von mir ist und was vom Vater, womit er in die Zelle gekommen ist und womit ich!

Er hat über mir Nächte verbracht und mit weißen, nassen Umschlägen den sich nähernden Tod verscheucht. Er hat auf­opfernd meine Wunden vom Eiter gereinigt und nie gezeigt, daß er den Gestank gefühlt hat, der sich um meinen Strohsack verbreitete. Er hat die armseligen Fetzen meines Hemdes, das der ersten Vernehmung zum Opfer gefallen ist, gewaschen und geflickt, und als das nicht mehr möglich war, mich mit seiner Wäsche bekleidet. Er hat mir ein Gänseblümchen und einen Grashalm gebracht, die er ungeachtet der Gefahr beim Morgen­spaziergang im Hof des Pankrácer Gefängnisses abgerissen hatte. Er hat mich mit freundlichen Augen begleitet, wenn ich zu neuen Vernehmungen ging. Wenn sie mich zu Nachtver­hören führten, schlief er nicht ein, bevor ich zurückkam und er mich auf den Strohsack legte und mich sorgfältig in die Decken packte.

So waren unsere Anfänge, und die gemeinsame Fortsetzung hat sie nicht betrogen, auch als ich schon auf eigenen Füßen stehen und die Sohnesschuld bezahlen konnte.

Aber so in einem Atem kannst du das nicht alles schreiben, Junge. Die Zelle 267 hatte in diesem Jahr ein reiches Leben und alles, was sie erlebte, erlebte auf seine Art auch der Vater. Das muß gesagt werden. Und das Erzählen ist noch nicht zu Ende.( Was sogar den Klang der Hoffnung hat.)

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Die Zelle 267 hatte ein reiches Leben. Stunde öffnete sich die Tür und eine Inspektion kam. Das war die angeordnete verschärfte Aufsicht über den kommunisti­ schen Schwerverbrecher, aber es war auch bloße Neugier. Oft starben da Menschen, die nicht sterben sollten. Aber selten geschah es, daß einer nicht starb, von dessen Tod jeder über­zeugt war. Es kommen auch die Aufseher von anderen Gängen, beginnen ein Gespräch oder heben schweigend die Decken, genießen fachmännisch die Wunden und machen dann, je nach dem Naturell, zynische Witze oder schlagen einen freundschaftlicheren Ton an. Einer von ihnen

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