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soll ich mich’ verstecken? Soll ins Stroh kriechen, weil französische Patrioten im Hause sind und mich suchen? „Non, Jenny! Ich mich freuen, je partie pour Patrioten. Mit diesen Worten will ich an ihr vorbei ins Haus.
Zu spät. Weit wird die Tür aufgerissen. Mit Handgrana- ten und Maschinenpistolen bewaffnet erscheinen drei Franzosen. Drohend rücken sie mir auf den Leib und fordern mich auf, die Hände hochzunehmen. Bereitwil- lig komme ich ihrem Wunsch nach. Lächelnd, nein lachend stehe ich vor ihnen. Was kann mir passieren? Ich bin frei. Nun kann kommen was da will, schrecken kann mich nichts mehr. Ich bin doch bei den Franzosen und nicht bei der Gestapo . Mein Lacheln macht Eindruck. Die Waffen senken sich, ich darf die Hände herunter- nehmen und werde zum Mitgehen aufgefordert. Schluchzend bleibt Jenny zurück. Scheu drücken sich die Kinder in eine Ecke. Georges ist nicht zu sehen. Auf der Straße stehen Nachbarn und rufen mir Schmähworte nach. Was macht mir das schon aus. Stolz und aufrecht trage ich den Kopf.
„Sind Sie ein Deutscher?“ Ein karabinerbewaffneter Franzose gesellt sich zu uns und fragt mich aus.
„Ja, ich bin Deutscher. Seit fünf Wochen hält mich Mo- rival versteckt, und ich bin ihm dankbar dafür.“ „Wenn Sie aus einem Koenzentrationslager geflüchtet sind, ist alles in Ordnung. Morival hat den Fehler ge- macht, daß er Sie uns nicht gemeldet hat.
Unterdes sind wir beim Bürgermeisteramt angekommen. Ein eifriges Kommen und Gehen herrscht hier. Wie ein aufgeregter Bienenschwarm wimmeln die Menschen durcheinander. Ich werde ins hinterste Zimmer geführt, und ein Patriot mit einem vorsintflutlichen Gewehr be- zieht an der Tür Posten. Ab und zu gibt er den Eingang frei und läßt Neuverhaftete passieren. Kriegsverdiener, Kollaboratisten, Leute, denen man nachsagt, mit Deut- schen zusammengearbeitet zu haben. Auch die ersten beiden Frauen mit frischabschnittenen Haaren werden eingeliefert; Verhältnisse zu deutschen Offizieren. Für mich besteht das Verbot, mich mit diesen allen zu unter- halten. i
Ein schwaches Dröhnen ist von der Straße zu hören. Der Offizier der Patrioten steht in der Haustür, die Ma-
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