en hätten
ir Kazhik ch einen
m unsere
nel hatte bei der
in in der mpfangen. er Mauer um Glück warteten
aber als wir über.
hren wir, eutschen at einmal meraden n Tunnel
hig war. er Nähe,
auf der den polSchließer ie später aus; sie uns aber
g kam so suchten
jemand ausfindig zu machen, der mit dem verzweigten Kanalisationssystem vertraut war, aber als sie sich nach früheren Kanalarbeitern erkundigten, erregten sie Verdacht. Unter großen Schwierigkeiten kamen sie schließlich mit einem Polen in Berührung, der sich für einen großen Betrag bereit erklärte, mit Kazhik durch die Kanäle zum Getto und zurück zu gehen. Mehr als einmal versuchte der Pole umzukehren, aber Kazhik hielt ihn bei der Stange, manchmal mit Schnaps, manchmal durch Drohungen mit der Pistole. Als sie nahe ans Getto herangekommen waren, blieb der Pole unter der Erde, während Kazhik sich bei Nacht nach oben wagte, um uns zu suchen. Aber alles sah so ganz anders aus, und auch unsere Verstecke waren nicht mehr an den gleichen Stellen wie früher. Kazhik rannte wie ein Wahnsinniger herum und rief sogar mit lauter Stimme inmitten der Ruinen, aber es kam keine Antwort. Schließlich begegnete er durch Zufall der Gruppe, die wir durch die Kanäle nach außen gesandt hatten.
Nun warteten die anderen in der Kanalisationsanlage, sagten unsere Führer; sie seien beide zurückgekommen, um uns zu ihnen hinzugeleiten, und wir müßten sofort mit ihnen kommen. Wir empfanden keine Freude. Gerade am Tage zuvor waren Hunderte ums Leben gekommen, die jetzt nicht mehr mit uns weggehen und gerettet werden konnten. Wir saßen da, völlig benommen und außerstande, uns zu erheben. Aber die beiden Kameraden drängten; der Pole werde nicht warten,
23
23


