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Die letzten Tage des Warschauer Gettos / Zivia Lubetkin
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dem Namen Kazhik bekannt war, gefunden hätten und daß er auf uns warte.

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Eine Woche war vergangen, seitdem wir Kazhik zusammen mit Sigmund Friedlich durch einen Tunnel nach außen geschickt hatten, um unsere dortigen Kameraden zu treffen. Dieser Tunnel hatte eine Öffnung an der Moranowska nahe bei der Gettomauer. Jeden Tag gingen wir dorthin in der Hoffnung, von ihnen eine Botschaft zu empfangen. Die Deutschen auf der anderen Seite der Mauer sahen uns oft und schossen auf uns, aber zum Glück hatten wir keine Verluste. Jeden Abend erwarteten wir irgend etwas von ihnen zu hören, aber als keine Nachricht von ihnen kam, waren wir über­zeugt, daß sie tot waren. Erst später erfuhren wir, daß dieser besondere Bezirk von deutschen Patrouillen abgesperrt war und daß nicht einmal Posten ihn betreten durften. Unsere Kameraden waren in der Morgendämmerung aus dem Tunnel herausgekommen, als ringsumher alles ruhig war. Zwar war eine deutsche Patrouille in der Nähe, aber sie erreichten das Tor eines Hofes auf der anderen Straßenseite und überredeten den pol­nischen Schließer, ihnen zu helfen. Der Schließer verbarg sie in seinem Haus und führte sie später durch geheime Verbindungsgänge heraus; sie fanden auch eine Zufluchtsstätte, konnten uns aber nicht verständigen.

Von der polnischen Untergrundbewegung kam so gut wie keine Hilfe. Kazhik und Friedlich suchten

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