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Leben zu nehmen. Lutek Rotblatt feuerte auf seine Mutter vier Schüsse ab, aber, obwohl sie verwundet war und blutete, bewegte sie sich noch immer. Dann entdeckte jemand einen verborgenen Ausgang, aber nur wenige kamen auf diese Weise davon. Die übrigen erstickten langsam durch das Gas. So fanden die besten jüdischen Kämpfer ihren Tod, im ganzen 120 an der Zahl, darunter auch unser Kommandant, den wir alle geliebt hatten.
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Von den 21 Entkommenen waren 18 Mitglieder des Kampfbundes. Einige von ihnen waren infolge Selbstmordversuchs verwundet, andere litten an Gasvergiftung. Jetzt fühlten wir, daß uns allen der sichere Tod bevorstand. Aber obwohl wir das Ende herbeisehnten, versuchten wir noch, die aufgehäuften Steine zu entfernen, die den Eingang zu unserem Bunker verrammelten. Vielleicht konnten wir die Leichen finden und Waffen retten. Es war unmöglich; alles war mit Dynamit gesprengt worden. Hier lag unsere letzte Hoffnung begraben, und wir gingen weg, eine Schar entseelter Körper, um einen Platz für die paar verwundeten und geschwächten Kameraden zu finden.
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Wir machten auf unserem Weg bei der Einheit von Zechariah halt, um dort zu berichten, was vorgefallen war, und um anzukündigen, daß unsere Befehlsstelle nunmehr nach Franciskanska Nr. 20 verlegt würde. Zechariah begehrte auf: ,, Worauf warten wir eigentlich noch? Wir wollen alle gegen sie angehen, mitten auf der Straße, am hellichten Tag. Wir wollen schießen und selbst fallen."
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