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Junge Christen hinter Stacheldraht : Erlebnisse im Gefangenenlager für Jugendliche / Oskar Schnetter
Entstehung
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wir nun von den vielen Dienstmöglichkeiten, von Wochen­endtagungen, Bibelfreizeiten, Fahrten und Lagern und vielem mehr.

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Wenn Du dieses Büchlein in die Hand bekommst, lieber Leo, dann hoffe ich Dich mitten in der Arbeit an der Jugend Deiner Heimatgemeinde in Bayern , denn:

,, Wir brauchen eine Jugend,

die ihren Heiland kennt,

Ihn bis zum Tod in Treue gehorsam Meister nennt,

Die Ihm das Herz gegeben, das Leben ganz ihm weiht und alle edlen Kräfte

zum heil'gen Werk Ihm leiht."

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Das Band der seelsorgerlichen Aussprachen reißt nicht ab. Dft muß ich auf den nächsten und die dann folgenden Tage ver­schieben. So auch diesen Schlesier, der mich kurz vor seiner Ent­lassung nochmals anspricht. Er ist auch SS- Mann gewesen. Als solcher bevorzugt eingezogen; kam noch auf eine Schule und sah die Welt offen. Um schnell voranzukommen, meldet er sich freiwillig und trift aus der Kirche aus. Seinen Eltern schreibt er davon jedoch nichts. Sie sollen es lieber nicht wissen, denn sie machen sich sonst unnötig Sorge und zudem wollen sie es keinesfalls haben. Aber er ist ja eigener Herr" und handelt deshalb selbständig.

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Dahinein kommen die Endkämpfe des furchtbaren Krieges. Nur wenige Tage ist er im Kampf und sist nun mit uns hinter Stacheldraht. Er gehört hier mit zu denen, die täglich zu un­seren Veranstaltungen kommen und mit dem Herzen dabei sind. Er hört die Botschaft und läßt sich von Jesus Christus rufen.

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Die Zeit seiner Gefangenschaft sieht er als ein großes Ge­schenk an und zieht als ein reich Beschenkter hinaus. Er freut sich schon darauf, dies seinen Eltern sagen zu dürfen.

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