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Zuvor hat er nun diese Gewissensfrage: ,, Soll ich meinen Eltern sagen, daß ich aus der Kirche ausgetreten bin?" Sie wissen bestimmt nichts davon, denn durch die Kampfhandlungen konnte die Heimatgemeinde nicht mehr benachrichtigt werden. Ich könnte ihnen meinen falschen Schritt unterschlagen und würde ihnen dadurch manchen Schmerz ersparen."
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Da er mich fragt, muß ich ihm antworten:„ Immer dann, wenn ein Herz den Weg mit Christus wagt, gilt es, das bisherige Leben zu ordnen. So muß auch dieser Punkt in Deinem Leben geklärt werden. Wenn Du zu Deinen Eltern kommst und ich wünsche, daß es bald geschehe dann erzählst Du ihnen das alles, was Du mir gesagt hast. Ihre Freude über Deinen Weg mit Christus wird so groß sein, daß sie Dir diesen Schritt des Kirchenaustrittes gerne vergeben. Sie werden dann mit viel größerer Freude Dich auf Deinem Lebensweg begleiten und Du hast den Gewissensdruck für alle Zeifen los."
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Kein Wort sagt er gegen meinen Vorschlag, den er als seinen Entschluß aufnimmt.
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Db Du inzwischen Deine Eltern getroffen und es ihnen betannt hast?
Unter den vielen anderen muß ich noch den einen Kameraden aus Oberschlesien herausgreifen. HI- Führer, mit dem Berufsziel, Erzieher zu werden. Nachdem er nichts mehr von seinen Eltern gehört hat, nicht mehr nach Hause kann und keinen Bekannten weit und breit hat, sieht er nun auch sein Lebensziel schwinden. Die leßte Gemeinschaft mit seinen Kameraden ist ihm genommen, sie wird auch nie mehr zustande kommen. Innerlich und äußerlich heimatlos.
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Während der Gefangenschaft hat er zu der Gemeinschaft hinter Stacheldraht" gefunden. Seine Fragen kommen aus tiefstem Herzen. Für die Tage der Gefangenschaft fürchtet er nicht, aber für die Zeit nachher. Auf der einen Seite sehnt er sich danach, auf der anderen möchte er sie noch weit hinaus
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