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benen Grashalme, manche Herzensnot, die da herausbricht. Aber auch manches feine Zeugnis, denn Jungenherzen öffnen sich für die Botschaft der Bibel. Manches Herz fängt an mit dem Glauben an unseren Herrn Jesus Christus. -
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Da gehe ich mit Heinz allein auf und ab. Er ist Württemberger und kam als Arbeitsdienstler in Gefangenschaft. In seiner echt württembergischen Sprache erzählt er und packt sein Herz aus:„ Ich muß einmal mit Ihnen allein sprechen. Mich beschäftigt seit einigen Tagen etwas, was ich Ihnen sagen muß. Ich bin zu Hause von 6 Kindern der Älteste. Als solcher muß ich überall mit anpacken und vor lauter Arbeit bekomme ich keine freie Minute für mich. Am Sonntag, wenn meine Kameraden zum HJ - Dienst gehen, läßt mich mein Vater auch nicht hin. Dafür muß ich zur Kirche gehen. Wie oft habe ich da ganz allein auf der kleinen Bank unter der Drgel gesessen und habe mir anhören müssen, wenn draußen meine Kameraden mit Sang und Klang vorübergezogen sind. Ich wäre ja viel lieber mit ihnen gezogen. Sie können sich denken, daß ich von dem, was der Pfarrer auf der Kanzel gesagt hat, dann nichts gehört habe und auch nichts hören wollte. Und wie oft habe ich im Stillen meinen Vater verflucht. Manchesmal habe ich mit lautem Krach zu Hause die Türe zugeworfen. Als ich dann in den Arbeitsdienst kam, war ich richtig froh, daß ich mir die ewige Rederei von Vater und Mutter nicht mehr anzuhören brauchte. Das ,, Kindermädchen- Spielen" hörte auf. Es war herrlich.- Aber nur ganz kurze Zeit. Wissen Sie, wenn man von zu Hause weg ist, dann sieht die Heimat und das Vaterhaus auf einmal so ganz anders aus. Da lernt man den Wert erst schäßen. Und das mit der Kirche, das habe ich mir inzwischen auch überlegt, vor allem hier in der Gefangenschaft. Jezt muß ich sagen, ich warte immer schon auf die Stunden, und einen Freund, der auch aus meinem Heimatort stammt, habe ich schon mitge= bracht. Weshalb ich Ihnen das erzähle hat den Grund, daß ich mir vorgenommen habe, gleich am ersten Tag, wenn ich nach
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