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dazu bei. Aber trotz aller Mühseligkeiten wurden in kurzer Zeit mehrere Kilometer Stollen hergestellt. Es war eine gigantische Leistung! Offen und ehrlich muß ich bekennen, daß ich mich vor dieser Arbeit gedrückt habe, obwohl ich zu diesem Zweck von Mauthausen dorthin transportiert wurde. Das war allerdings nur möglich durch Kameraden, die ich hier wiederfand. Selbstverständlich kostete mich diese Drückerei eine ,, Kleinigkeit". Später hatte ich sogar das Glück, als einziger Deutscher in die Häftlingsküche abkommandiert zu werden. Die Arbeit war schwer, aber die Essensfrage war wenigstens gelöst. Hin und wieder konnte man auch etwas organisieren, natürlich mit größter Vorsicht, denn ich hatte bestimmt keine Lust, mit dem ,, Bock" Bekanntschaft zu machen. Nebenbei bemerkt, besaß ich das große Glück, von sämtlichen Lagerstrafen vom Anfang bis zum Ende verschont zu bleiben. Ich schreibe dies nicht meiner Schlauheit zu, es muß wohl etwas anderes mitgewirkt haben.
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Im übrigen waren die Freuden und Leiden dieselben wie in Mauthausen . Nur einige Fälle will ich herausgreifen, um zu zeigen, wie verroht hier manch einer war. Eines Abends saß ich bei einem mir als guten Kameraden bekannten Blockältesten sie waren nicht alle schlecht zu Gast. Kommt da ein deutscher Häftling freudestrahlend, als wenn er das große Los gewonnen hätte, hereingeschneit, um uns mit folgenden Worten zu überraschen: ,, Du, Blockältester, jetzt habe ich den Russen von Deinem Block, den wir schon längere Zeit als Brotdieb in Verdacht haben, endlich beim Brotklauen erwischt." ,, Und wo ist er?" fragte der Blockälteste, er war ein Feind von Radikalkuren. ,, Wo wird er sein?" gab der Gefragte zurück, ,, in die Wassertonne habe ich ihn versenkt aber so etwas Zähes habe ich noch nicht erlebt! Fünfzehn Minuten habe ich ihn hineingetaucht, und als ich ihn herauszog, hat der Kerl immer noch gelebt! Nachdem ich ihn abermals zehn Minuten hineingehalten habe, da war er endlich erledigt." Als ich diese Bestie fragte, was für ein Gefühl in ihm zurückgeblieben sei, antwortete er mir: ,, Was heißt Gefühl, ich denke mir gar nichts dabei." Das traurigste war, man konnte gegen solche Rohlinge im Lager nichts unternehmen, wollte man nicht Gefahr laufen, selbst zu Grunde zu gehen, da die Lagerleitung solche Rohheiten billigte. Die Feuerwehrleute in Gusen , die aus deutschen und holländischen Häftlingen bestanden, waren im Schlagen wie im Ermorden ihrer eigenen Leidensgenossen tonangebend. Ja, es kamen Fälle vor, wo Häftlinge aus nichtigem Grund erschlagen wurden, um ihrer Goldzähne habhaft zu werden.- Das sind Tatsachen, die Zeugen jederzeit bestätigen können, und ich kann fast ärgerlich werden, wenn man immer und immer wieder mit der Frage an mich herantritt, nachdem man in Zeitungen oder durch das Radio dies oder jenes über die Greueltaten in den Konzentrationslagern erfahren hat: ,, Ist das wirklich alles wahr?" Zu einigen mußte ich sogar grob werden, indem ich ihnen sagte: ,, Ich wünschte Ihnen, daß Sie die letzten Wochen im Konzentrationslager miterlebt hätten, sie brauchten dann nicht mehr zu fragen. Vielleicht wären Sie auch noch als Rauch gen Himmel geflogen!"
3 Mth.
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