aus der Einkehr des Gewissens der Taumel, aus der stillen Reue das Chaos der Besessenen geworden ist?
Der Macht wohnt die Kraft zum Guten inne, ebenso wie sie das Böse zu entfesseln vermag. Sie steht im Zwielicht, und nichts kann sie aus dieser furchtbaren Doppelheit der Möglichkeiten befreien. Die Tragik steht neben der Macht, dunkel und oft genug unausweichlich. Und im Hintergrund wartet das Verbrechen auf denjenigen, der in der Macht nur seine persönliche Geltung, oder die Verwirklichung eines gottfernen Wahnes sucht. Ja, es scheint, als müsse selbst das reinste Wollen in irgendeinem Punkt zum Bösen hin gefährdet werden, sobald es nur Macht gewinnt. Je ausschließlicher diese Macht, desto weiter ist den Dämonen das Tor geöffnet. Nichts kann für ein Volk gefährlicher sein, als wenn die Regierenden die heilsame Korrektur der Kritik und den Stachel der Opposition gering achten und auf dem gefährlichen Abstieg zur unbegrenzten Gewalt in die Tiefe des Terrors sinken. Der Teufelsgeist dieser unumschränkten Gewalt war uns ganz nah; hier, in unserer Heimat, ja, vielleicht in unserer allernächsten Nähe! Niemals mehr dürfen wir von der Macht des Bösen reden, als sei sie etwas Fernes und Veraltetes, eine Sache, die man mit der Nüchternheit der modernen Zivilisation längst überwunden glaubt. Wir haben kein Recht, zu lächeln, wenn jemand vom, Teufel' spricht ,, der sich aufmacht, die Welt zu verschlingen'. Die Konzentrationslager haben es gezeigt, er ist auch heute eine Realität! Es ist im Grund nur ein Wortunterschied, wenn wir statt vom, Teufel von den, Dämonen' reden- sofern wir nur mit dem Wort Dämonen nicht eine Ausflucht suchen, die uns zu einem
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