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dessen linker Seite das Chaos, auf dessen rechter die Despotie droht? Kann ein Staat der Macht entraten, ohne daß er sich selbst preisgibt? Ist Ordnung ohne Macht denkbar, Form ohne Zwang?
Wir haben erlebt, wie eng in der letzten Steigerung Despotie und Chaos sich berühren, wie gerade in der äußersten Gewaltherrschaft die geprägte Form sich auflösen muß. Scharf zwischen den beiden äußersten Punkten hindurch zieht sich der Weg, der dem Menschlichen vorgezeichnet ist. Nicht aus eigener Kraft vermag der Mensch ihn einzuhalten; er taumelt nach rechts und nach links. Im Göttlichen allein findet er die Lösung aus dem menschlich Unlösbaren.
Frühere Jahrhunderte wußten um dies abgründig Böse, welches immer dann in den Leib eines Volkes eindringt, wenn die Gewalt ungehindert sich austoben darf. Selbst das ehrlichste Wollen muß sich in Fanatismus verkehren, wenn ihm ungehemmt freie Bahn gegeben wird. In der Vereinzelung und Verabsolutierung eines an sich richtigen Begriffs, wie etwa dem der Autorität, liegt der erste Schritt, die Wahrheit zu verlassen; das schlimmste Unheil heißt immer Verfälschung und Verkehrung des Guten. War Calvin um den seltener Genannten anzuführen- nicht ein Glaubender und ein Idealist, und ließ doch Servet verbrennen? Hat er nicht eine Theokratie eingerichtet, einen Staat der tyrannischen Kirchenältesten, wie er einzig in der europäischen Geschichte besteht? Ließ sich nicht Savonarola verleiten, mit seiner hemmungslosen Bußpredigt die Form des Staates und der Kirche zu zerschlagen, so daß
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