Sie hatten am letzten Tag dreizehn Politische ausgesucht, die mit allen Sachen früh in der eisigen Dunkelheit auf dem Hof standen. Wir sahen sie beim Appell zum ersten Mal in Zivil mit ihren kleinen Koffern, frierend und miẞ­trauisch. Wir standen einige Hundert in der grauen Früh­dämmerung, vor uns rannten die Wachtmeister auf und ab. Wir konnten nicht mit ihnen sprechen. Sie zuckten die Schultern, sie wußten nicht, was man mit ihnen vor­hatte. Es waren die letzten Tage vor dem Zusammenbruch.

Plötzlich kam mit blinkenden Scheinwerfern ein Last­wagen auf den Hof gerollt. Aha, der Transport. Aber es sprangen keine Schupos vom Wagen, keine Wachtmeister, sondern Zivilisten, Gestapo . Da wurden wir still. Die Zi­vilisten zogen Handfesseln aus ihren Manteltaschen und fesselten die dreizehn. Dann mußten sie auf den Wagen steigen und der Wagen fuhr hinaus.

,, Die andern neun morgen!" rief einer der Gestapoleute. Die Gefangenen sahen uns neun restliche Politische verstohlen an. Morgen sollten wir dran kommen. Aber als es morgen war, kamen die Russen.

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Nachmittags hänge ich mir die Jacke über die Schulter und steige durch die Weinbergpfade, die von den Römern her noch gepflastert sind, hinauf in die Stadt. Ueberall leuchten Rosen und tausend südliche überschwengliche Blüten. In den Weinbergen singen träge einige Frauen. Manchmal finden sie in der Erde noch eine Münze aus den

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