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Zeiten des Tiberius . Ich bin allein, es ist heiß, und man geht träge und glücklich hinauf. Im Städtchen Capri war­tet der winzige, romantische Marktplatz mit fremdartigen, weißen Häuserchen wie eine Operndekoration. Dort setze ich mich an einen der Tische, die vor der Cafeteria stehen, trinke einen Espresso und sehe dem Treiben der Leute zu. Nachher wird mir Giovanni in der Osteria Savoia etwas zu essen geben, und dann werde ich etwas Wein trinken und zusehen, wie drüben am Horizont über dem blauen Meer die Lichter Neapels anfangen zu glitzern, bis der Horizont ein funkelndes, schimmerndes Gebirge dar­stellt. Aber dann ist auch schon der italienische Himmel voller Sterne.

Meine letzte Arbeitsstunde im Dritten Reich verbrachte ich auf dem Müllabladeplatz von Luckau , wo ich mit zwei anderen gelbbestaubten Gefangenen den Müll planierte. Plötzlich ging die Alarmsirene. Es war ein gleichbleiben­der, langer Ton. Er hörte nicht auf, er dauerte vielleicht zehn Minuten. Wir wußten nicht, was es bedeutet. Unser Aufseher dagegen wurde nervös. Er legte den Sicherungs­flügel seines Gewehres herum. Wir mußten sofort antreten und abmarschieren. Der Metzger hatte einige halbverfaulte Kartoffeln im Müll gefunden, und der Auf­seher sah, daß er sie rasch einsteckte. Er tobte nicht. Was war geschehen?

Unterwegs hörten wir einen eiligen Radfahrer einem Kutscher zurufen:

,, Feindalarm!"

Weisenborn, Memorial 15

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