eine Mutter zu mir. Jetzt saß sie im Abendkleid mit schweren Perlenketten behangen und fragte mich diskret aus. Sie kannte von Europa nur London , Paris und die Côte d'Azur , die sie jedes Jahr besuchte. Ich genoẞ den herrlichen Wein und das wundervolle Essen, empfand angenehm die bewundernden Blicke von C. und ärgerte mich, daß mein Smoking ungebügelt war.
,, Man sieht, daß Sie Europäer sind", sagte Madame N. zwischendurch lächelnd.
,, Wieso?"
,, Sie essen mit Messer und Gabel, nicht, C., alle Europäer tun das?"
,, Und wie essen Sie?"
,, Oh, wir schneiden alles klein, legen das Messer auf
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den Tellerrand und essen mit der Gabel."
Ich sagte, daß es einfacher und praktischer sei. ,, Iẞ auch einmal wie wir, ja?" bat C.
Ich tat es, und sie freuten sich beide. Sie waren gute, phantasielose, offenherzige Frauen, und es war ein reiches Haus, und C. hatte mich einmal gefragt, ob ich nie heiraten werde.
,, Ich glaube nicht", sagte ich. Es war eine fremde Welt, es war, als ob ich auf einem anderen Stern äße. Es war alles da. Viel zu viel.
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Er saß am uralten Holztisch in der Sammelzelle, als wir abends unsere Blechnäpfe mit Wassersuppe auslöffelten. Er war sehr alt, weißbärtig mit kalkweißem Ge
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