ben. Du wartest hier auf die Vernehmung oder auf ein Auto, und mit dir warten andere, weit auseinandergesetzt. Der SS- Posten an der Tür paßt auf. Und trotzdem gelingt es, dem Kalfaktor H. oder R. oder F., die scheinbar sehr beschäftigt und barsch hindurchgehn, dir heimlich eine Zeitung zuzuwerfen. Prächtige Männer! Eine Zeitung! Welche Labsal! Du steckst sie weg, und sie wird nachher in Spandau kursieren. Die Kameraden werden gierig da­nach sein wie die Wölfe. Denn wir wissen nichts vom Krieg. Wir wissen nur, daß irgendwo ein Krieg sein muß, der anscheinend nie aufhört, daß die Nazis siegen, und daß unser Leben anscheinend kürzer ist als der Krieg. Wir haben alles getan, um den Krieg zu verkürzen, aber der Krieg ist stärker als wir.

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Ich kam ohne Geld in Buenos Aires aufs Schiff: Zwi­schendeck. Das hieß vier Wochen Essen und Bett und Atlantik . Wir schliefen zu etwa hundert Männern in ei­nem eisernen Saal tief unten im Schiff. Es waren Ausge­beutete, Müde, Verlorene und viele spanische Erntearbei­ter. Als die Dünung kam, begann das Elend. Südländer werden anscheinend leicht seekrank. Und es waren haupt­sächlich Portugiesen, Italiener, Spanier, Syrier. Es war eine erstickende Luft. Die Reederei dachte, für arme Leute ist sie gut genug. Im trüben Licht einiger weit an der Decke verstreuter Glühbirnen stöhnten und röchelten die Männer. Das Schiff krachte, die Schrauben dröhnten,

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