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hier die Gestapo mit einem Todeskandidaten fährt. Wir sehen so gleichgültig aus, so konventionell, so unauf+ fällig. Und doch sind wir keine Geschäftsleute, keine Bür- ger auf einer Vergnügungsfahrt an diesem sonnigen Frost- morgen auf der eleganten Heerstraße. Wir sind die Blut- justiz mit einem Opfer, ein wenig verkleidet, damit uns keiner erkennt. Und es erkennt uns keiner!
Wenn man endlich angekommen ist in Rosario und im Schlafzimmer des Hotels Gloria liegt, erkennt man im Halbdunkel aus den Kissen heraus einen Seidensessel und eine mattschimmernde Lampe. Man schläft einige Meter über den Gräbern der Azteken , aber man schläft in Daunen. Das Ohr vernimmt dunkle Posaunentöne wie übriggebliebene Totenrufe aus der Jesuitenzeit. Die eiligen Füße der Inkakrieger sind hier durch Blutpfützen ge- stampft, tausende von letzten Atemzügen tummeln sich im Gelüft, fremde Schellen und Konquistadorentrommeln brüllen unterirdisch auf, ich, der Nachfahre einer nörd- lichen Wildnis liege müde und sinnierend im modernen Hotel nicht weit von der Reiseschreibmaschine, die meine Eindrücke aufzeichnen soll. Gott schütze ihre Fragezei- chen, man wird sie gebrauchen müssen, scheint es.
Der Warteraum im Keller der Prinz-Albrechtstraße ist mit zwei langen Bänken ausgestattet, die Querwände ha-
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